AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

IHR GUTES RECHTBefristungsschutz - was genau bedeutet das?

Die Rechtsexperten der Mietervereinigung beantworten regelmäßig Fragen zum Thema Mietrecht. Diesmal im Fokus: die Dauer von Mietverträgen.

© (c) eccolo - Fotolia (Ralf Kleemann)
 

Der Befristungsschutz ist neben der gesetzlichen Begrenzung des Mietzinses und dem Kündigungsschutz ein wesentliches Element des Mietrechtsgesetzes“, erklärt Christian Lechner von der Mietervereinigung Steiermark. Der wesentliche Unterschied zwischen unbefristeten und befristeten Mietverhältnissen liege in der Beendigung des Vertragsverhältnisses. Dazu ist zu wissen: „Ein befristeter Vertrag endet automatisch mit dem Ende der Befristung, bei einem unbefristeten Vertrag bedarf es einer Kündigung.“

Für Wohnungen, die dem Mietrechtsgesetz unterliegen, gilt laut dem Juristen für eine Befristung jedenfalls das Gebot der Schriftlichkeit. Auch müssen die Verträge für einen Zeitraum von zumindest drei Jahren abgeschlossen werden. Vorher darf der Vermieter den Vertrag nur unter besonderen Gründen auflösen -zum Beispiel wenn der Mieter keinen Zins mehr bezahlt. Die Position des Mieters ist dahingehend gestärkt, dass Mieter nach Ablauf eines Jahres, unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist, dennoch vorzeitig das Vertragsverhältnis aufkündigen können.

Zur Sicherheit

Ein wichtiger zusätzlicher Rat des Rechtsexperten: Für das Kündigungsschreiben gilt das Gebot der Schriftform, am besten mittels eingeschriebenen Briefs. Für jeden Mieter ist es außerdem wichtig zu wissen, dass man jedenfalls 16 Monate an einen befristeten Vertrag gebunden ist: Diese Dauer setzt sich aus 12 Monaten Bindung, der Kündigung im 13. Monat und zusätzlich drei Monaten Kündigungsfrist zusammen.

www.mietervereinigung.at

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren