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IHR GUTES RECHTKachelofenwärme gibt es nur mit Erlaubnis des Vermieters

Mit dem Beginn der Winterzeit entsteht bei so mancher Mietpartei der Wunsch nach der wohligen Wärme eines Kachelofens. Um nachträglich einen solchen Ofen einzubauen, müssen aber einige rechtliche Dinge beachtet werden.

Katze vor dem Kachelofen
Der Mieter muss den Vermieter schriftlich über den Kachelofen-bau informieren © (c) WoGi - Fotolia
 

Unwesentliche Veränderungen, wie zum Beispiel das Anbringen eines Wandregals, neue Türanstriche oder Fliesen bedürfen keiner Genehmigung durch den Vermieter. Größere Umbauten und wesentliche Veränderungen in der Wohnung müssen aber dem Vermieter in jedem Fall schriftlich angezeigt werden.

Es wird empfohlen diesem Schreiben exakte Pläne und Kostenvoranschläge beizulegen. Sollte der Vermieter dann binnen zwei Monaten nicht darauf reagieren, so gilt die Zustimmung laut Mietrechtsgesetz als erteilt. Die wesentlichen Änderungen müssen dem Stand der Technik entsprechen, verkehrsüblich sein, einwandfrei ausgeführt werden und die Kosten hat die Mietpartei zu tragen.

WISSENSWERT

Rat und Hilfe in allen Fragen des Wohnrechts gibt es bei der Mietervereinigung: www.mietervereinigung.at

In einer dazu ergangenen Entscheidung des Obersten Gerichtshofes hielt dieser fest: Der Einbau eines 720 Kilogramm schweren Kachelofens bei Bestehen einer zentralen Wärmeversorgungsanlage ist als verkehrsunüblich anzusehen und stellt in der Konsequenz eine wesentliche Änderung des Mietgegenstandes dar.

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