Homestory Umgebaute Schule in Kärnten

Evgenia Terziev und Franz Muhr haben sich vor zwei Jahren kennen- und lieben gelernt. In Hüttenberg bringen sie gerade die alte Volksschule auf Vordermann.

Die Schule, Baujahr 1897, ist rund 14 Jahre leer gestanden und macht auf den ersten Blick, sagen wir, einen ziemlich verwegenen Eindruck.

Helmuth Weichselbraun

Den Steinbildhauer Franz Muhr, der noch dazu Meister für Metall- und Maschinenbau sowie Schmiedetechnik ist, kann das aber nicht erschüttern.

Helmuth Weichselbraun

Im Gegenteil. „Ich habe das Projekt auf zehn Jahre konzipiert und liege damit bisher ganz gut im Zeitplan.“

Helmuth Weichselbraun

Schaffen will Muhr hier so etwas wie ein Refugium für sich selbst, aber auch für Gäste, die Feiern oder Seminare abhalten wollen. Und weil Hüttenberg nicht gerade zentral liegt, soll es auch Übernachtungsmöglichkeiten geben.

Helmuth Weichselbraun

Im ersten Stock sind die Adaptierungen so gut wie abgeschlossen. „Es gibt bereits fünf fertige Wohnungen.“

Helmuth Weichselbraun

Eines der Klassenzimmer wurde zum Atelier umgebaut. Hier fühlen sich Evgenia Terziev und Franz Muhr so richtig woh. 

Helmuth Weichselbraun

Im Erdgeschoss befindet sich, neben einer Werkstatt, in der Muhr tonnenschweres Gestein zu Kunstwerken oder Brunnen verarbeitet, der ehemalige Turnsaal - mittlerweile zu einem Veranstaltungsraum mit Tischen, Bar und einem kleinen Halbstock als VIP-Lounge umfunktioniert.

Helmuth Weichselbraun

Die Werkstatt von Franz Muhr spielt wirklich alle Stückerln.

Helmuth Weichselbraun

Waffenkunst, die sinnvoll genutzt wird – als Steinbrunnen im Garten.

Helmuth Weichselbraun

Ein kleines Refugium haben die beiden sich in Form eines Baumhauses geschaffen. Das Besondere: Der Baum ist eine riesige Thuje und statt einer Leiter gibt es einen Aufzug.

Helmuth Weichselbraun
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