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HAUSRATWas man über Klimageräte wissen sollte

Tipps und Tricks zu Kauf und Benutzung von Klimageräten hat die Plattform topprodukte.at zusammengefasst.

© FOTOLIA
 

Endlich ist der Sommer da und viele freuen sich über Sonnenschein und angenehme Abende im Freien. Doch wenn die Wärme in Hitze umschlägt, auch die Nacht keine Abkühlung mehr bringt und sich Tropennächte mit Temperaturen über 20 Grad Celsius mehren, ist der Wunsch nach Abkühlung groß. Aus diesem Grund bietet die Plattform topprodukte.at, Tipps und Tricks zu Kauf und Benutzung von Klimageräten sowie Rankings der besten Geräte. topprodukte.at ist ein Service von klimaaktiv, der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft, und wird von der Österreichischen Energieagentur gemanagt.

Ventilatoren punkten mit niedrigeren Kosten: Vor dem Kauf eines Klimageräts sollte die Überlegung im Vordergrund stehen, ob für die wirklich heißen Tage im Jahr nicht auch ein Ventilator ausreicht. Dieser kühlt zwar die Luft nicht ab, der Luftzug lässt die Temperaturen aber um einiges angenehmer erscheinen. In jedem Fall sind Ventilatoren billiger in der Anschaffung und auch im Betrieb energiesparender.

Fix installierte Klimaanlagen - energieeffizient, aber kostspielig: Fällt die Wahl auf eine Klimaanlage, dann ist eine fix installierte Anlage am energieeffizientesten. Aufgrund ihres technischen Aufbaus, mit einer Außen- sowie einer Inneneinheit, bietet sie die beste Kühlwirkung bei relativ geringem Energiebedarf. Allerdings sind diese Anlagen kostspielig in der Anschaffung und aufwändig bei der Installation. Dafür ist zumeist ein Mauerdurchbruch erforderlich, weil ein Teil des Geräts auf der Fassade installiert wird. Daher müssen diese Geräte bei Miet- und Eigentumswohnungen auch vorab genehmigt werden.

Mobile Klimageräte - höher Stromverbrauch, aber flexibel: Preiswerter und unkomplizierter ist die Anschaffung eines mobilen Geräts, auch wenn die Kühlleistung geringer und der Stromverbrauch höher sind. Allerdings haben diese Geräte den Vorteil, dass sie nicht an einen einzigen Raum gebunden sind. Sie können beispielsweise am Nachmittag das Wohnzimmer und am Abend das Schlafzimmer kühlen. Auch sehen viele Konsumenten die mobile Lösung als ideal an, weil der Klimatisierungsbedarf in unseren Breiten auf wenige Tage bzw. maximal Wochen beschränkt ist – und ein fest installiertes Gerät daher oft als „übertrieben“ angesehen wird.

Kühlleistung, Energy Efficiency Ratio und weitere Kriterien: Damit das mobile Klimagerät möglichst effizient funktioniert, muss man beim Kauf die Kühlleistung des Modells (wird in Watt angegeben) und die Größe des zu kühlenden Raums ins richtige Verhältnis bringen. Um die Auswahl zu vereinfachen, wird die maximal empfohlene Raumgröße (meist in m²) vom Hersteller in der Gerätebeschreibung angegeben. Angegeben wird dort auch die so genannte Leistungszahl: Mit EER (Energy Efficiency Ratio) abgekürzt, definiert sie das Verhältnis der erbrachten Kälteleistung zur eingesetzten elektrischen Leistung. Das bedeutet: Je höher die Leistungszahl, desto besser. Geräte der Energieeffizienzklasse A müssen einen EER-Wert von mindestens 2,6 haben.

Energielabel beachten: Da mobile Klimageräte einen relativ hohen Energiebedarf haben, sollte man vor dem Kauf unbedingt einen Blick auf das Energielabel werfen. Während ein Gerät der Energieeffizienzklasse A rund 500 kWh pro Jahr (bei einer angenommen Betriebsdauer von 500 Stunden) verbraucht, begnügt sich ein A++-Gerät mit etwa 350 kWh – eine stolze Ersparnis.

Geräuschpegel: Eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung – vor allem wenn ein Schlafzimmer gekühlt werden soll – spielt auch der Geräuschpegel: Bei mobilen Klimageräten liegt dieser zwischen 43 und 58 Dezibel. Innovative Produkte verfügen über eine spezielle Silent-Technologie, die den Betrieb auf ein Minimum reduziert.

ENERGIESPARTIPPS

  • Nur Räume kühlen, die auch genutzt werden.
  • Geräte so im Raum platzieren, dass die Luft ungehindert zirkulieren kann.
  • Am Tag die Jalousien schließen, damit es zu keiner direkten Sonneneinstrahlung kommt.
  • Nur nachts lüften – oder noch besser in den Morgenstunden.
  • Wenn möglich unnötige Wärmequellen vermeiden (Kochen, Beleuchtung, aber auch TV-Gerät, Computer usw.)
  • Die Differenz zwischen Raum- und Außentemperatur (auch aus gesundheitlichen Gründen) möglichst gering halten. Es sollen nicht mehr als 7 Grad Celsius sein.
  • Den Fensterspalt, durch den der Kühlschlauch führt, gut abdichten.
  • Regelmäßig die Luftfilter des Klimageräts reinigen.
  • Die Luftfeuchtigkeit nicht zu weit absenken. 35 bis 65 Prozent werden generell empfohlen.
  • Um den Schlaf nicht unnötig durch Kühlgeräusche zu stören: Das Klimagerät vor dem Schlafengehen laufen lassen und es über Nacht ausschalten. Die Kühle hält (bei geschlossenen Türen und Fenstern) eine Weile an. So wird auch Energie gespart.

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