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WOHNUNGSSUCHEDie Checkliste für Energiesparer

Fünf einfache Tipps, mit denen Sie den Zustand einer Wohnung schnell bewerten können. Damit die hohen Betriebskosten nach dem Kauf keine böse Überraschung sind.

© (c) Robert Kneschke - Fotolia (Robert Kneschke)
 

Unter Zeitdruck wird häufig auf einen Punkt vergessen, der bei der Wohnungssuche genauso wichtig ist wie der Mietpreis selbst: der energetische Zustand einer Wohnung. Die Österreichische Energieagentur erklärt, worauf es ankommt.

  1. Energieausweis. Der Energieausweis bietet einen guten Anhaltspunkt für künftig anfallende Energiekosten. Bei Neuvermietungen oder Verkauf spielt er eine wichtige Rolle, da dieser bei der Besichtigung bzw. bei Vertragsabschluss der zukünftigen Nutzerin oder dem Nutzer vorgelegt bzw. ausgehändigt werden muss. Der Energieausweis enthält Angaben zur Energieeffizienz des Gebäudes und ermöglicht so Vergleiche mit anderen Gebäuden. Mit den energierelevanten Indikatoren (bis zu 4) im Label ist schon auf der ersten Seite des Energieausweises eine differenzierte, aber einfach verständliche Gesamtwertung der energietechnischen Eigenschaften von Gebäuden möglich. Abgebildet werden die spezifischen Kennwerte der neun Effizienzklassen von A++ (bester Wert) bis G (dem schlechtesten Wert).
  2. Fenster und Türen. Wie ist der Zustand der Fenster? Schließen sie gut? Sind die Dichtungen in Ordnung? Sind die Scheiben aus Isolierglas oder sind die Fenster einfach verglast? Haben die Fenster einen Rollladen oder Sonnenschutz? Einfach verglaste Fenster sowie undichte Türen und Fenster bringen im Winter einen hohen Energieverlust.
  3. Heizung. Die Heizkörper sollten sich leicht aufdrehen lassen. Für die Wintermonate gilt: Der Heizkörper erwärmt sich schnell und macht keine Geräusche wie Blubbern oder Pfeifen.
  4. Warmwasser. Das warme Wasser sollte schnell aus der Leitung kommen. Falls nicht, sind wahrscheinlich die Rohre gar nicht oder schlecht isoliert und die Wärme geht auf dem Weg zum Wasserhahn verloren.
  5. Wohnungslage. Hat die Traumwohnung eine ideale Lage im gesamten Haus, kann dies für niedrige Heizkosten im Winter sorgen. Vorteilhaft ist es, wenn die Wohnung an möglichst vielen Seiten von anderen Wohnungen umgeben und somit gut geschützt ist. Je weniger Außenwände, umso besser. Die Wohnung sollte auch nicht direkt unter dem Dach oder Dachboden liegen, falls das Dach oder der Dachboden unzureichend gedämmt sind.

 

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