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Und welcher Putztyp sind Sie?

© (c) JackF - Fotolia (Iakov Filimonov)
 

Der Hygieniker
Dazu gehören zwei Sorten von Menschen: der Hobby-Hygieniker, der ein Bakterium in seiner grauenerregendsten Form, d. h. als Kolonie, visualisiert, aber dessen Lebensweise nicht verstehen kann; und der Putzfaule, der nie putzt und dann zweimal im Jahr einen Rappel kriegt und plötzlich alles mit einem Schlag abtöten will, um mental wieder Ruhe zu haben.

Der Ästhet
Der Ästhet ist der häufigste Putztyp, der gesellschaftlich, institutionell und industriell gefördert wird. Er liebt die großbürgerliche Idee, dass es so auszusehen hat, als hätten in seinem herrschaftlichen Anwesen mindestens zehn Dienstboten nur eines getan: poliert! Sein Lieblingsputzmittel ist der Glasreiniger, der Glanz hinterlässt, ohne dass man nachpolieren muss.

Der Funktionalist
Er putzt dasjenige, was auch in Benutzung ist, und hält es instand. Dabei ist er auf Dinge des täglichen Gebrauchs konzentriert, z. B. Kochgeräte, Zahnputzgläser etc. Sein Problem ist, dass er sich nicht dem Schmutz zuwendet, der „nebenbei“ auf eigentlich allem entsteht.

Der Psychoanalytiker
Er ist derjenige, der den Dingen auf den Grund geht und am liebsten das putzt, was hinter geschlossenen Türen sein Unwesen treibt. Typische Tätigkeiten des Reinigungsanalytikers sind: in Küchenschränken putzen, in Schubladen putzen und sie mit Papier auslegen, den Kühlschrank putzen, Reisekoffer aussaugen, Backofen reinigen und über alle Verkrustungen nachdenken, Badarmaturen abschrauben und nachsehen, was sich dahinter verbirgt.

Quelle: „Putzen als Passion“, von Nicole C. Karafyllis, Kadmos-Verlag.


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Kommentare (6)

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Irgendeiner
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Naja,putzig

wenn wer im Putzen Sinn findet, meinereiner betrachtet es halt als notwendiges Übel.Damit wäre schon alles gesagt wenn da oben nicht das Sujetbild wäre,auf dem politisch korrekt mehr Manderln als Weiberln putzen,ein feministisches Wunschbild sozusagen.Tja und da entsinnt man sich,daß man kein einziges heterosexuelles Paar kennt,wo der Auslöser zum Waschen,Wischen und Wienern früher bei ihm triggert als bei ihr.Und wenn Sie meint es sei Zeit zum putzen und er es verneint,haut sie auf den Putz und wirft ihm vor,er bringe sich in der Haushalt nicht ein. Regelmäßig autokratisch einen Standard festzusetzen und vom Gegenüber dessen Einhaltung einzufordern ist diktatorisch und wenns flachendeckend passiert strukturelle Gewalt, Frauengewalt halt,man lacht.

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wieso ist Putzen weniger sexy als Kochen?

Was dümmeres hab ich noch nicht gelesen.

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Ich feuere meine Frau immer an

wenn sie min Staubsauger an der Couch vorbeifährt von wo ich ihr dabei zusehe

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a7355d67f8878ec0518fe2665fd0fee3
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Machste also 50/50 ??

.

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Putzen ist sowieso gefährlich

Letztens bin ich mit meinem Bier in der Hand fast über die vor mir kniende, schrubbende Frau gestolpert und hätte mir beinahe mit der Bierflasche ins Auge gestochen. Das kann böse enden

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Genauso is es

loooooooool

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