Meine Tomaten blühen kaum. Ist zu viel Stickstoff in den Töpfen?
Das glaube ich nicht. Bei schwarzen Übertöpfen könnte hier das Problem liegen, sie heizen sich auf und die feinen Wurzeln verbrennen. Die Lösung: ein Holzbrett vor die Töpfe stellen oder sie mit Jute ummanteln. Beim Gießen dahinter sein und großzügig mit Tomatendünger versorgen.

Ich habe Frostspanner-Raupen im Glashaus. Was kann ich tun?
Wenn sie zwei bis drei Zentimeter lang sind und sich in die Früchte fressen, handelt es sich vermutlich um die Gemüse-Eule. Hier hilft dasselbe Mittel wie beim Buchbaumzünsler, nämlich Xentari. Einmal sprühen und alle sind weg. Für Menschen ist es ungefährlich.

Ich habe einen Rosenbogen mit einer „Constanze Spray“. Kann man sie umpflanzen?
Das würde ich nicht empfehlen. Rosen vertragen das Umsetzen ganz schlecht. Wenn überhaupt wäre November der beste Zeitpunkt, davor die Triebe auf 30 Zentimeter zurückschneiden. Ich persönlich würde sie lassen, denn wenn sie so schön blüht, ist der Standort ideal. Lieber eine andere Rose an der gewünschten Stelle pflanzen.

Meine Aroniabeeren tragen seit einigen Jahren keine Beeren mehr.
Da könnten mehrere Gründe dahinterstecken: Entweder die Pflanze braucht dringend Dünger, sie steht zu trocken oder im Schatten. Aroniabeeren brauchen wie alle Beeren viel Sonne und Dünger. Wenn sie das alles beachten, haben Sie im nächsten Jahr wieder eine reiche Ernte.

Zwei Jahre war die Blumenwiese traumhaft, heuer kommt die Schafgarbe durch.
Das liegt an den fertigen Blumenwiesenmischungen, die meist nur einjährige Pflanzen enthalten. Außerdem bekommen viele der kleinen Pflanzen zu wenig Licht, weil sie von den größeren in den Schatten gedrängt werden. Man braucht die richtigen Samen und einen optimal vorbereiteten Boden.

Die Tomatenstauden im Glashaus haben geblüht, aber keine Früchte getragen.
Es ist ihnen sicher zu heiß. Mein Tipp: Schattieren. Fenster mit Kalkmilch bespritzen oder mit Tüchern abdecken.

Die Weintrauben haben einen weißlichen Belag. Was ist das?
Das ist Mehltau. Einen Esslöffel Backpulver in einem Liter Wasser auflösen, Effektive Mikroorganismen und Schachtelhalm-Extrakt dazugeben. Wichtig ist, dass das gleich beim ersten Anzeichen gemacht wird. Wenn Früchte und Blätter krank sind, sofort wegschneiden.

Meine Ribiseln wollen heuer nicht recht. Haben Sie vielleicht die Rutenkrankheit?
Höchstwahrscheinlich, aber da kann man nicht viel unternehmen. Wichtig ist es, jetzt nach der Ernte alle kranken und alten Triebe bodeneben abzuschneiden, dann sofort Kompost mitten in den Stock zu geben und zu mulchen. Dann treibt die Pflanze wieder gesund aus.

Ich habe 14 Phlox-Sorten, die eine Pracht waren, aber nun sind sie von Mehltau befallen.
Dagegen gibt es ein einfaches Rezept: Einen Esslöffel Backpulver in einem Liter Wasser auflösen, effektive Mikroorganismen und Schachtelhalm-Extrakt dazugeben. Ganz wichtig: Diese Mischung am besten am Abend großzügig auf Blattober- sowie -unterseite aufsprühen. Die Pflanzen sollten tropfnass sein.

Woman gardener transplanting roses flowers from pot into wet soil. Summer garden work.
Worauf es bei den Rosen zu achten gilt
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Die Rosen werden braun bis zum Stängel. Was könnte das sein?
Das ist vermutlich der Rosenrost, eine Pilzkrankheit wie der Mehltau. Befallene Blätter werden nicht mehr gesund und müssen entfernt werden. Die übrige Pflanze mit Schachtelhalm-Extrakt und effektiven Mikroorganismen intensiv sprühen – und zwar längerfristig, mindestens dreimal pro Woche.
Video: So klappt die Rosenpflege nach der Blüte

Bei den Erdäpfeln war die Krautfäule extrem. Kann ich die Früchte dennoch ansetzen?
Besser man kauft neues Saatgut, denn die Pilzerreger sind sehr beständig, sie können auch im Winterlager überdauern.

Die Paradeiser haben einen braunen Fleck, sonst wachsen die Früchte normal. Was mache ich falsch?
Blütenendfäule nennt man diese Erscheinung, die keine Krankheit im eigentlichen Sinn ist. Durch hohe Temperaturen oder unregelmäßiges Gießen kann die Pflanze Kalzium nicht aufnehmen, dadurch werden diese Schäden verursacht. Nach dem Ausschneiden der befallenen Stelle kann man die Früchte aber ohne Bedenken verwenden.
12 Tipps für die perfekte Paradeiser-Ernte

Wenn die Tomatenblätter krank sind, werden dann auch die Früchte krank?
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kraut- und Braunfäule auf die Früchte übergreift, ist sehr groß. Manchmal kann man sie, gemeinsam mit Äpfeln in Körben einer Notreife unterziehen. Oft aber breitet sich die Krankheit weiter aus, dann sind die Früchte nicht mehr genießbar.

Mehr zum Thema
Die Gladiolen sind abgeblüht. Kann ich die Knollen in den Keller bringen?
Die Gladiolen bleiben - so wie im Frühjahr Tulpe und Co - bis zum völligen Einziehen in der Erde. Auch Gladiolen speichern die Nährstoffe und blühen dann im kommenden Jahr viel schöner. Übrigens: Die milden Winter der letzten Zeit haben viele Gladiolen auch in den Beeten gut überwintern lassen.

Beim Nussbaumschnitt im August fallen ja die Früchte weg?
So sehr das Herz auch blutet, der Nussbaum wird wirklich jetzt geschnitten, zu einem anderen Zeitpunkt blutet nämlich der Baum. Jetzt heilen die Schnittstellen am schnellsten. Die grünen Nüsse etwa zum Ansetzen von Schnaps verwenden, das bietet eine gute Verwertung der Früchte.

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Ist es möglich, dass die Wespen auch meine Fuchsien anbeißen?
Das kann ohne Weiteres der Fall sein, denn der süße Nektar ist zweifellos auch für Wespen ein besonderer Leckerbissen. Teilweise beißen aber auch die Ohrwürmer Löcher in den Blütenkelch, auch sie fühlen sich von dem köstlichen Blüteninhalt magisch angezogen.

Welche Gehölze eignen sich besonders für Vögel als Brutplatz und als Futterquelle?
Im Prinzip ist jede Wildhecke geeignet, zum Beispiel bestückt mit Vogelbeere, Schwarzem Holunder und Weißdorn. Beim Pflanzen auf genügend Abstand achten, denn manche Gehölze werden groß, lassen sich aber problemlos zurückschneiden.

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Die Schwarze Ribisel wächst kräftig, hat aber fast keine Früchte. Sie ist zufällig aufgegangen.
Dieser „Wildling“ wird niemals viele Früchte bringen. Er ist offenbar durch Vogelkot in die Hecke gelangt und hat keine der guten Eigenschaften von Zuchtsorten mitgebracht. Also ausgraben und durch eine Fruchtsorte ersetzen.

Kann man auch aus Stauden eine Hecke gestalten?
Auf jeden Fall, auch Stauden geben einen guten Sichtschutz ab und eignen sich als gestalterisches Element ebenso wie Gehölzhecken. Sie sind gerade für kleinere Gärten eine kreative Lösung und punkten mit ihrem Artenreichtum und ihrer Blütenvielfalt.

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Ich habe dieses Jahr den Oleander dreimal pro Woche gedüngt, wie Sie es vorgeschlagen haben. Soll ich nun damit aufhören?
Oleander benötigen sehr viele Nährstoffe. Ich würde aber mit dem Düngen langsam Schluss machen, damit er nicht mit zu viel Schwung in den Herbst geht. Bei Sonnenschein noch etwa zwei Wochen düngen, bei Schlechtwetter nicht mehr.

Ich hatte zuvor nie Mehltau an meinen Paradeisern. Was habe ich falsch gemacht? Darf ich die Früchte verwenden?
Die tropischen Temperaturen und die teilweise sehr hohe Luftfeuchtigkeit hat den Mehltau („Schönwetterpilz“) heuer richtig forciert. Spritzungen mit Backpulver (ein Liter Wasser mit einem Teelöffel Backpulver) und mit den Effektiven Mikroorganismen helfen sofort. Braune Blätter entfernen. Früchte, die mit Mehltau befallen sind, entsorgen. Alle anderen können selbstverständlich verwendet werden.

Was tun, wenn der Oleander gelbe Blätter bekommt?
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Der Oleander wirft viele gelbe Blätter ab. Was mache ich falsch? Was kann ich tun?
Diese mediterrane Auwaldpflanze benötigt im Sommer extrem viel Wasser und Nährstoffe. Wer zu wenig düngt oder zu wenig gießt (auch bei Regen, weil die Blätter die Tropfen abhalten), muss mit den gelben Blättern rechnen. Die Pflanze holt sich für das Wachstum die Nährstoffe aus den ältesten Blättern, um neue Blüten und Laub zu bilden.

Auf den Gartenwegen aus alten Kopfsteinen wächst viel Unkraut. Was tun ohne Gift?
Die beste Methode ist natürlich das Ausreißen oder Abschaben. Ich verwende zum großflächigen Beseitigen ein Flämmgerät. Je dichter die Pflasterritzen vermoost sind, desto weniger Wildwuchs gibt es. Zwanzigprozentige Essigessenz mit kochendem Wasser aufsprühen hilft ebenfalls.

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Was jetzt im Garten und auf dem Balkon zu tun ist:

  • Genießen steht weiterhin an erster Stelle für alle Gartlerinnen und Gartler. Trotzdem gibt es immer etwas zu tun.
  • Spätgemüse wie Spinat, Feldsalat oder Winterzwiebeln für die Ernte im Herbst bis Mitte des Monats pflanzen. Auch die Erdbeeren werden jetzt gesetzt.
  • Gründüngung wie Bienenfreund oder Senf werden jetzt auf den abgeernteten Gemüsebeeten ausgesät. Im Frühjahr einarbeiten oder als Mulch verwenden.
  • Sommerschnitt bei Beerensträuchern und auch Obstbäumen vornehmen.
  • Abgeblühtes regelmäßig entfernen, abgeblühte Stauden zurückschneiden. Lavendel direkt nach der Blüte abschneiden, dann blüht er noch einmal.
  • Blumensamen für das nächste Jahr sammeln. Robuste Sommerblumen für das nächste Jahr direkt ins Beet säen