Zauberhaft, exotisch, farbenfroh Die besten Orchideen für die Wohnung

Orchideen sind die absoluten Stars im Pflanzenreich: Der Winter ist die Hauptblütezeit der exotischen Schönheiten. Die besten Sorten für die Wohnung und wie man sie pflegt.

Falterorchidee (Phalaenopsis). Die mittlerweile meistverkaufte Zimmerpflanze ist dank ihrer Robustheit, der langen Blütezeit und den vielen farbenprächtigen Züchtungen vom Supermarkt bis zum Spezialgärtner zu finden. Fehler passieren meist beim Gießen. Entweder werden sie zu nass oder zu trocken gehalten. Tipp: ein Mal pro Woche in lauwarmes, abgestandenes Wasser tauchen und gut abtropfen lassen. Wenig düngen.

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Frauenschuh (Paphiopedilum). Auch hier gibt es viele neue Züchtungen, die besonders robust sind. Die Blütezeit ist allerdings nicht so lange, wie bei den Phalaenopsis. Wichtig ist eine Ruhezeit im Sommer, wenn etwas weniger gegossen wird, dann erscheinen die eindrucksvollen Blüten.

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Cymbidium. Sie dürfte die robusteste unter den tropischen Orchideen sein, sie verträgt im Sommer gar einen Aufenthalt im Freien im Halbschatten. Da wird sie dann mit den anderen Pflanzen mitgegossen, ehe es im Herbst in eine kurze Ruhezeit mit weniger Wasser in einen sehr kühlen Raum geht. Bald zeigen sich Blüten mit oft gewaltigen Dimensionen.

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Zygopetalum. Orchideen haben alles, was das Gärtnerherz begehrt, nur der Duft fehlt oft. Bei diesen Orchideen allerdings ist er vorhanden. Meist nur zart, bei manchen Sorten aber intensiv, vor allem, wenn die Sonne den Standort wärmt. Von der Pflege sind sie etwas anspruchsvoller und reagieren bei unterschiedlicher Wasserversorgung mit „Ziehharmonika-Blättern“.

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Dendrobium. Gerade in den letzten Jahren sind viele neue Züchtungen auf den Markt gekommen, die mit ihrer Blütenfülle begeistern. Die Pflanzen, die normalerweise auf Bäumen wachsen, sind beim Gießen ein wenig empfindlicher und sollten niemals austrocknen, aber auch nicht übernässt sein. Ganz wenig düngen.

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Oncidium. Wie kleine Schmetterlinge schweben die vielen Blüten an den Stängeln. Die Erde sollte vom Frühjahr bis zum Herbst immer feucht gehalten werden, dann ab Oktober trockener halten (die Blätter dürfen aber nicht welken). Im Jänner kommen dann die Blüten.

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Vanda. Für viele ist das die eindrucksvollste Orchidee, denn bei ihr erkennt man die ursprüngliche Lebensweise auf Bäumen: Ohne Erde gedeiht sie in den Wohnungen, am besten in Vasen, die annähernd die Bedingungen der Heimat erfüllen. Ein bis zwei Mal pro Woche werden die Wurzeln, die ohne jegliches Substrat wachsen, besprüht oder getaucht. Niemals Staunässe zulassen. Nach dem Sommer beginnt die Blütezeit.

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