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DER GARTENTIPP FÜR EINE REICHE ERNTEJetzt wird die Mini-Kiwi zurechtgestutzt

Die meisten Kletterpflanzen brauchen einen regelmäßigen Schnitt, um Wuchsform und Blühfreudigkeit zu erhalten. Bei fruchtenden Kletterpflanzen wie der Mini-Kiwi hat der Schnitt noch mehr Vorteile.

© (c) marcin jucha - stock.adobe.com (Mjucha)
 

Kletterpflanzen wirken schon auf wenig Fläche sehr attraktiv, denn durch ihre vertikale Wuchsform haben sie die Fähigkeit, sozusagen die dritte Dimension zu erobern. Deshalb sind sie einfach ideale Gestaltungselemente für Pergolen und Balkone oder um einer Hauswand einen lebendigen Anstrich zu verpassen. Für geschützte Lagen ist die Mini-Kiwi, zum Beispiel die selbstbefruchtende Sorte „Issai“, ein lohnenswertes Gestaltungselement. An einem Klettergerüst gezogen, begrünt sie Wände oder kann als Sichtschutzelement dienen. „Neben der ästhetischen Bereicherung und den köstlichen Früchten trägt eine derartige Gestaltung sogar aktiv zum Klimaschutz bei“, weiß Katja Batakovic, fachliche Leiterin der Initiative „Natur im Garten“. Die süßen, kleinen grünen Früchte der Bayern- oder Mini-Kiwi sind wahre Vitamin-C-Stars. Bei richtiger Pflege können wir ihr „Superfood“ von September an, manchmal bis in den November, mitsamt der Schale direkt von der Pflanze naschen.

Die "Zapfen" sind wichtig

Um einen gleichmäßigen, reichhaltigen Ertrag zu erzielen, ist ein regelmäßiger Schnitt empfehlenswert, wobei die wichtigste Schnittmaßnahme ab Juni erfolgt. Dabei werden alle Neutriebe auf zirka 5 bis 7 Augen zurückgeschnitten. An diesen sogenannten „Zapfen“ bilden sich im nächsten Jahr die Früchte. Wird zu spät geschnitten, wuchern die jungen Triebe stark ineinander und die Pflanzen lassen sich nur mehr mit beträchtlicher Mühe schneiden. Sobald jetzt ein leicht bewölkter, regenfreier Tag angesagt ist, gleich die Gartenschere schnappen und loslegen!

 

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