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GARTENTIPPSo macht man den Blauregen im nächsten Jahr zum Blütenmeer

Die meisten Kletterpflanzen brauchen einen regelmäßigen Schnitt, um Wuchsform und Blühfreudigkeit zu erhalten. So auch der Blauregen, dessen starkes Wachstum so ein wenig eingebremst wird.

Der Blauregen (Wisteria), auch Glyzinie genannt © FOTOLIA
 

Kletterpflanzen wirken schon auf wenig Fläche sehr attraktiv, denn durch ihre vertikale Wuchsform haben sie die Fähigkeit, sozusagen die dritte Dimension zu erobern. So auch der Blauregen: „Er eignet sich nicht für die Kübelhaltung am Balkon und sollte deshalb frei ausgesetzt werden“, weiß Katja Batakovic, fachliche Leiterin der Initiative „Natur im Garten“.

Wer dennoch von den herrlichen, blauvioletten Blütentrauben der Königin der Kletterpflanzen als Zierde für den eigenen Balkon träumt, der kann die Pflanze vom Erdboden bis zum Balkongeländer hinaufleiten. Ein weiterer Vorteil: Vom Balkon aus sind dann auch die Schnittmaßnahmen leichter machbar. Ein guter Tipp für die Standortwahl: Blauregen sollte in sicherer Entfernung von Fallrohren der Regenrinne gesetzt werden, da er sie mit der Zeit abschnüren kann.

Den Wuchs zähmen

Da der Blauregen zu den starkwüchsigen Kletterpflanzen zählt und mit der Zeit kräftige Triebe entwickelt, sollte er ab und an ein wenig „gezähmt“ werden. Außerdem ist für eine reiche Blüte im Frühjahr ein regelmäßiger Rückschnitt notwendig.

Und so wird es gemacht: Im Frühsommer werden daher alle Seitentriebe auf etwa 30 bis 50 Zentimeter Länge eingekürzt. Die Blüten für das kommende Frühjahr bilden sich dann auf den belassenen Kurztrieben. Sollten sich über den Sommer weitere neue Triebe bilden, werden diese weggebrochen, bevor sie verholzen. Im darauffolgenden Spätwinter werden die bereits im Sommer eingekürzten Seitentriebe nochmals auf zwei bis drei Knospen zurückgeschnitten.

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