Grünes Paradies In diesem Garten lautet das Motto: Genießen, statt zu machen und zu tun

Zwischen Mauerkatze und anhaltender Glückseligkeit: Einst naschte in Passail ein Wiener Pralinenfabrikant. Heute leben hier die Feldgrills, die einfach lassen, statt zu machen und zu tun.

Gerhard und Karma Feldgrill wurden von ihrem Haus "gefunden". "Es war unser Traumhaus", erzählt die Hausherrin.

(c) © oliver wolf

Das Haus in Passail wurde 1950 von zwei Brüdern, einem Schuster und einem Wiener Pralinenfabrikanten, erbaut.

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Gerhard Feldgrill, der in Passail aufgewachsen ist und hier auch als Baumeister tätig ist, erinnert sich gerne zurück: "Die Frau des Schusters hat viel gebacken, und wir durften als Kinder die Schokolade aus den Schüsseln schlecken."

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Im November 1993 zog das junge Paar in das Haus auf dem 1800 Quadratmetern großen Grundstück, das heute eine blühende Oase ist, in dem das Sein-Lassen zelebriert wird und nicht das Machen und Tun.

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Lebendig statt genormt und in Form gebracht.

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Ein Haus bewacht von grünen Wächtern: Im Sommer halten die Bäume die Hitze ab, im Winter werden sie zum Schutz.

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„Sehen Sie, die Mauerkatze? Sie umarmt das Haus mittlerweile schon von drei Seiten. Und im Winter bieten die Nadelbäume nordseitig Schutz. Die Pflanzen, das Haus und wir – wir alle leben in einer perfekten Symbiose", sagt Karma Feldgrill beim Rundgang.

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Bei ihrem Einzug war Karma Feldgrill noch begeisterte Tennisspielerin, bis die Gartenlust aufkeimte.

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„Sehen Sie: Die ,Félicité et Perpétue’ wächst die Hauswand hoch. Man riecht sie in allen Zimmern.“

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„Unser Garten ist zum Spüren da“, fügt Karma Feldgrill hinzu.

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"Man kann sich richtig vorstellen, wie der Wiener Pralinenfabrikant hier auf dem Balkon saß und seine Pralinen naschte", lacht sie auf dem Balkon des Hauses, der auch in der Sommerhitze durch den Schatten der Bäume angenehm gekühlt wird.

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Heute hat 68-Jährige 80 verschiedene Rosensorten im Garten.

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Das Motto lautet: Spüren und Wahrnehmen.

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Ein grünes Paradies, das zwar noch nie einen Rasenmäher gesehen hat, in dem die Besitzerin dafür aber Brennesseljauche nach dem Rezept von Prinz Charles braut und jeden Vogel am Gesang erkennt – „Hören Sie, das ist die Mönchsgrasmücke.“

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„Formale Gärten haben mich nie interessiert“, sagt die Hausherrin.

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Beim Spaziergang zählt sie die Namen der Rosen auf, die ihre Schönheit bereits erahnen lassen.

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May Queen, Madame Alfred Carrière oder einfach nur ...

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... Warm Welcome. Passend.

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Überall im Garten gibt es geheimnisvolle, versteckte Plätze.

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„Mir haben es die Cotswolds angetan. Die Gegend, in der Prinz Charles unterwegs ist. Mit den strohgedeckten Häusern, die verwachsen sind und umgeben von Blumen und Grün“, sagt die pensionierte Englischlehrerin.

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Auch Gerhard Feldgrill, dessen neuestes Projekt, die „Holzoase“, im Vorjahr gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Lockdown fertig wurde, will seinen Kunden mit diesem Raum im Grünen die Natur näher bringen.

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Die "Gartenpolizei" hält die Schnecken auf Trab. Hier im Bild: Daisy und Donald. Der Rest der Truppe (Peppi und Willi) macht derweilen den Garten unsicher.

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Auch Katze Mara genießt das Gartenparadies.

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Natürlich finden sich auch abseits der Rosen zahlreiche Blumenschönheiten in der grünen Oase.

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Eine Skulptur aus Sandstein, die die Hausherrin angefertigt hat.

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Kater Shiva hält Mittagsschläfchen im Esszimmer.

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Der finnische Specksteinofen, den Karma Feldgrill auch zum Brotbacken nutzt.

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Auch der Farn fühlt sich wohl. "Er bläst sich immer mehr auf", lacht Karma Feldgrill.

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