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Intelligente Kühlschränke und CoRoboter werden bis 2050 den Großteil der Hausarbeit erledigen

Futurologe Ian Pearson prognostizieren, dass wir bald mit Robotern zusammenleben könnten und dass bis spätestens 2050 Androiden den Haushalt schupfen.

© FOTOLIA
 

Wer würde sich nicht gerne die Zeit sparen, die für die Hausarbeit draufgeht? Eben. Hier die gute Nachricht: Geht es nach Zukunftsforscher Ian Pearson und Heimgerätehersteller Beko, dann sollen uns Roboter mit künstlicher Intelligenz bis zum Jahr 2050 den Großteil der Hausarbeit abnehmen. Ob als Babysitter, Butler oder Haushälterin: Der wöchentliche Lebensmitteleinkauf könnte bald der Vergangenheit angehören, denn zusammen mit dem Einsatz intelligenter Kühlschränke werden Roboter bestimmen, welche Vorräte benötigt werden und wann.

Smarte Verpackungen, die mit Handy-Apps und Haushaltsgeräten verbunden und über Sofortbenachrichtigungen kommunizieren können, werden in der Lage sein, genau zu verfolgen, was wir essen und wie wir eine gesunde, ausgewogene Ernährung aufrechterhalten können.

Roboter schupfen den Haushalt

Dank der Weiterentwicklung der Technologie werden Haushaltsgeräte bald in der Lage sein, miteinander zu kommunizieren. Ausgeklügelte Sensoren werden es zum Beispiel der Waschmaschine ermöglichen, mit dem Smartphone zu kommunizieren um sich nach dem Wochenplan des Haushalts auszurichten. Geräte und Androiden werden wissen, dass die Kinder am Sonntagmorgen Fußballtraining haben, und sie können dafür sorgen, dass ihre Sportkleidung gewaschen wird und die Küchengeräte sich auf die Zubereitung des Abendessens am Samstag vorbereiten und dass rechtzeitig Lebensmittel bestellt und zusammen mit empfohlenen Kochrezepten angeliefert werden.

Geräte als Ernährungscoach

Eine andere Vision ist, dass bis 2025 Augmented Reality in Küchen auf der ganzen Welt vorhanden sein und personalisierte Overlay-Bilder nach den Vorlieben der einzelnen Familienmitglieder erstellen wird. Während man nach wie vor Möbel und Geräte benötigen wird, um einen gut funktionierenden Haushalt zu führen, wird die Interpretation des Lebensumfelds vollständig dem Betrachter überlassen und wird somit die Türen zu einem neuen Wohnerlebnis öffnen.

Eltern werden von einer leichteren Aufsicht der Kinder profitieren, da Overlays zum Thema Essen und Getränke ihnen anzeigen können, wie viele Kalorien von ihren Kindern konsumiert und verbrannt werden, wie sehr sich ihre Fitness im Vergleich zur Vorwoche verbessert hat, wie viel oder wie wenig Gemüse sie gegessen haben und ob ihnen vielleicht irgendwelche Nährstoffe fehlen. In der Tat kann jedes Familienmitglied dank der Einführung von intelligenten Kühlschränken und integrierten Hochleistungsherden von personalisierten Menüs, Mahlzeiten und Nährstoffanalysen profitieren.

Kommentare (4)

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paulrandig
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Glücklicherweise...

...geht der Trend unter kritischen Denkern mittlerweile wieder in die Gegenrichtung: Abspecken der Vernetzungsstricke, selbst einkaufen beim Bauern, gärtnern, auch auf dem Balkon, das Abmelden von Social Media und persönliche Treffen unter Freunden sind gefragter. Auch Produkte OHNE eingebaute Assistenten sind wieder in, auch wenn sie derzeit sogar machmal mehr kosten.
Manchmal erscheinen mir Meldungen wie die obige wie ein verzweifelter Versuch einer Industrie, die es seit Jahrzehnten nicht schafft uns bis ins Schlafzimmer zu verfolgen und zu willen- und alternativlosen Pflichtkonsumenten zu machen, vielleicht doch irgendwann unsere Begeisterung zu wecken.
Die bisherigen Kommentare geben mir Hoffnung, dass ich im Widerstand dagegen nicht der einzige bin.
Und jetzt die beste Nachricht: Ich gebe diese kritische Haltung auch an die nächste Generation weiter.
Nämlich.

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ego57
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Grauenhafte Vorstellung

Soll der Mensch zum Roboter degradiert werden und nur mehr funktionieren, statt zu leben?

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duesentrieb1
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Bis dahin

Bin ich zum Glück schon unter der Erde. Computer-Fraß, nein 👎

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gerbur
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In so einem Haushalt

bleibt mr nur mehr der Strick übrig.

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