Wien, WestbahnhofIn diesem Mini-Ikea müssen die Kunden scannen und radeln

Ende August eröffnet beim Westbahnhof in Wien Österreichs kleinster Ikea. Ohne Parkplatz. Und ohne Kassenpersonal: Die Kunden müssen selbst ihre Produkte scannen.

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Ausblick aus dem Restaurant des neuen City-Ikea am Westbahnhof in Wien © (c) © NIKLAS STADLER | www.niklasstadler.at
 

Vier Jahre nach der Übernahme des ehemaligen ÖBB-Gebäudes neben bzw. hinter dem Westbahnhof in Wien eröffnet die Möbelkette Ikea dort am 26. August ihr weltweit neues Citykonzept. Zwar gibt es auch in anderen Städten City-Ikeas, doch keiner davon kommt gänzlich ohne Auto-Parkplätze aus. In Wien gibt es nur Fahrradabstellplätze. Mitgenommen werden kann hier nur, was zu Fuß, mit dem Rad oder per U-Bahn transportabel ist. Möbel werden geliefert - mit E-Autos.

Kunden können bzw. müssen ihre Produkte selbst scannen. Spart das Personal? "Es gibt deswegen nicht weniger Personalbedarf", versichert Ikea-Digitalchef Claudio Winkler. Am Standort werden 320 Personen beschäftigt sein. Im Keller befindet sich ein voll automatisiertes Lager, in dem mehr als 3000 Artikel lagern.

160 Bäume in übergroßen Blumentöpfen begrünen die Fassade und das Dach, auf dem Photovoltaikanlagen stehen.

Umsatzplus in Österreich

Ikea hat im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz Coronakrise und Lockdowns ein Umsatzplus in Österreich erzielt. Der Umsatz steig um mehr als fünf Prozent auf 847 Millionen Euro, davon entfielen 124 Millionen auf das Online-Geschäft.

Weltweit hat der Möbelriese in der Coronakrise in Summe einen milliardenschweren Umsatzverlust erlitten, aber seine Online-Verkäufe gesteigert. Die Gesamterlöse gingen im Geschäftsjahr 2019/20 um 1,5 Milliarden auf 35 Milliaren Euro zurück.

In diesen kleinsten Ikea Österreichs wurden 140 Millionen Euro investiert. Die Möbelkette nützt fünf der insgesamt sieben Geschoße. In den beiden oberen Stockwerken wird die Accor Hotelgruppe ihre Marke "Jo & Joe" ansiedeln, die sich an junge Menschen und Geschäftsreisende richtet. Eine Apotheke, ein Hörgerätestudio sowie ein Friseur und eine Bäckerei, die an dem Standort schon zuvor waren, bleiben bestehen.

Umsatzplus in Österreich

Ikea hat im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz Coronakrise und Lockdowns ein Umsatzplus in Österreich erzielt. Der Umsatz steig um mehr als fünf Prozent auf 847 Millionen Euro, davon entfielen 124 Millionen auf das Online-Geschäft.

Weltweit hat der Möbelriese in der Coronakrise in Summe einen milliardenschweren Umsatzverlust erlitten, aber seine Online-Verkäufe gesteigert. Die Gesamterlöse gingen im Geschäftsjahr 2019/20 um 1,5 Milliarden auf 35 Milliaren Euro zurück.

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Danke für Ihr Verständnis.

kukuro05
12
6
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Hauptsache....

....KONSUM

paulrandig
0
12
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kukuro05

Hm. Also Möbel sind Einrichtung ist etwas, das beim Grundbedarf relativ weit oben steht. Natürlich kann man auch auf einem Karton am Boden schlafen und seine Habseligkeiten in Schachteln verstauen.
Andererseits stimmt es natürlich, dass das Kind kein zweiundvierzigstes Stofftier und der Papa nicht schon wieder neue Vorhänge braucht, einfach weil die alten nach fünf Jahren die falsche Modefarbe haben.
Irgendwo dazwischen besteht ein vernünftiger Bedarf an Einrichtungen.