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Grüne Wirtschaft-ChefinJungwirth: „Wirtschaftskammer soll ihren Notgroschen aufbrauchen“

Grüne: „Nothilfefonds für massiv betroffene Branchen wie Reisebüros und -veranstalter aus Kammer-Rücklagen speisen.“

Interview Sabine Jungwirth Bundessprecherin der Gruenen Wirtschaft und Markus Ertel Regionalsprecher der Gruenen Wirtschaft Kaernten Februar 2020
Sabine Jungwirth: "Jetzt ist der Notfall." © Markus Traussnig
 

Die Wirtschaftskammer verfüge österreichweit über Rücklagen von 1,7 Milliarden Euro. „Die Kammer soll damit einen Nothilfefonds für massiv betroffene Branchen einrichten – etwa für Reisebüros und Reiseveranstalter“, fordert Sabine Jungwirth, Bundeschefin der Grünen Wirtschaft.

Jungwirth Richtung ÖVP-Wirtschaftsbund: „Manchmal fragt man sich, ob die ÖVP wirklich die Wirtschaftspartei ist oder ob die einfach nur ihre Klientel, die ihnen die Wahlkämpfe finanziert hat, bedient.“ Sie fordert, dass die Kammerumlage 2 (0,4 Prozent der Lohnsumme) um mindestens zehn Prozent gesenkt wird: Das wäre eine Entlastung um 40 Millionen Euro. Auch die Kammer-Grundumlagen sollten ausgesetzt werden, so Jungwirth: „Dort, wo Rücklagen über das Einjahresbudget hinausgehen, soll die Grundumlage gestrichen werden, sind sie niedriger, wäre eine Ermäßigung jedenfalls angebracht.“ Jetzt sei „der Notfall, wo die Kammer ihren Notgroschen gefälligst aufbrauchen muss.“

Für die ÖVP bzw. den Wirtschaftsbund sei „die Krise eine Marktbereinigung“, behauptet Jungwirth, „und das tut weh“.

Kommentare (2)

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Edelstahl 50
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Jungwihrt

Tübysch Grün alles verschleudern.

Mezgolits
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Notgroschen

Vielen Dank - ich meine: Vielleicht sollte diese Grüne einmal verstehen,
dass wir seit Einführung vom EUro - auch keine Groschen mehr haben.
Stefan Mezgolits, staatmitfinanzierter Erfinder.