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Aktuelle Auswertung Alarmstufe Rot auf dem steirischen Fachkräfte-Radar

Schwächere Konjunktur mildert Mangel an Fachkräften in der Steiermark nicht, wie die Auswertung für 2019 zeigt. Techniker und Handwerker unter den Top-Mangelberufen.

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Im vergangenen Jahr heuerte Anton Berger, Chef des Haustechnikspezialisten Unisan in Hart bei Graz, zwei Fachkräfte für Heizung, Klima, Lüftung und Sanitär in Spanien an - sein Betrieb zählt insgesamt 64 Beschäftigte. Die gesamte Berufsgruppe in der Steiermark holte zehn Nachwuchskräfte. Auf dem heimischen Arbeitsmarkt hat die Branche die Spezialisten nicht bekommen. „Viele Unternehmen reißen sich um wenige Fachkräfte“, schildert Berger das Dilemma. Unisan ist mit dem Problem freilich nicht allein. 2019, das ergab die jüngste Auswertung des Fachkräfteradars der Wirtschaftskammer, hatten 57 Prozent der steirischen Betriebe Probleme bei der Suche nach Fachkräften, 59 Prozent büßten deshalb sogar Umsätze ein.

Kommentare (4)

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jg4186
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Ehrliche Debatte

Ja, wir brauchen eine ehrliche Debatte über den Facharbeitermangel.
Dann sollte auch - neben vielem anderen -- erinnert werden, dass viele Unternehmer in den letzten Jahren keine Lehrlinge aufgenommen und ausgebildet haben. Aus verschiedenen Gründen. Man arbeitete mit angelernten Hilfskräften. Weil man halt einen Lehrling nicht so leicht wider kündigen konnte. Weil Hilfsarbeiter alle Arbeiten machen müssen, Lehrlinge nicht.
Aber keine Frage: Arbeit, bei der man schmutzig wird, wo man sich vielleicht anstrengen muss, wollen viele junge Menschen nicht machen. Sind wir froh und dankbar für Kroaten, Ungarn, Rumänen ... die zu uns gekommen sind und die jetzt bei uns Fliesenleger, Maurer, Maler, Mechaniker usw. sind.

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Geerdeter Steirer
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Lehrjahre sind keine Herr'njahre.......

Wenn Eltern die Kinder in das hineinprojezieren wollen was sie selbst nicht zustande brachten oder wegen finanzieller Mittel von ihren Eltern nicht möglich war dann drängen sie Kinder in etwas hinein ohne ihre Begabungen und Interessen zu berücksichtigen!!
Die duale Ausbildung ist ein non plus ultra, auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen, einen Beruf erlernen zu können ist ein Privileg welches bei vielen Menschen die falsche Wertschätzung hat, leider!
Nur das weiter Schule gehen ist ein sinnloses ineffizientes Unterfangen, draufkommen werden viele erst im Nachhinein!

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Helmut67
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Fachkräfte

Die Betriebe was welche selbst Ausbilden oder einen Beitrag zahlen das die Fachkräfte in Lehrwerkstädten Ausgebildet werden. Außerdem wer in der Schule gut ist geht weiter in eine Höhere Schule. Der Rest bleibt für die Lehre. Die Lehrberufe einfach besser bezahlen da bekommt man sicher mehr fähige Mitarbeiter. 70€ bezahlt man bald für 1 Std Facharbeiter. Er bekommt 10€ Netto. Und aus dem Ausland Facharbeiter holen ist nur Show. Was macht man mit einem spanisch Sprechenden Facharbeiter als Kunde.???

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uno01
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Lehrberufe

Schuld sind doch auch viel die Eltern die meinen das ihr Kind weiter in die Schule gehen muss. Ob es will oder nicht. Weil eine Lehre das sollen die anderen machen... Ein Facharbeiter wird in der heutigen Zeit zu wenig geschätzt!

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