AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Georg KnillIndustrie-Präsident fordert Schuldenbremse für die Steiermark

Appell an Landesregierung beim IV-Sommerempfang: „Lassen Sie uns mit Gewohnheiten brechen, insbesondere mit jener des Schuldenmachens.“

Der steirische IV-Präsident Georg Knill und IV-Geschäftsführer Gernot Pagger
Der steirische IV-Präsident Georg Knill und IV-Geschäftsführer Gernot Pagger © (c) Mathias Kniepeiss
 

Mit Johanna Pirker von der TU Graz, Fabian Schnell, Leiter der Smart Government Avenir Suisse und dem Direktor von „Eco Austria“, Tobias Thomas hat sich die steirische Industriellenvereinigung (IV) zu ihrem Sommerempfang in der Grazer Seifenfabrik heuer gleich drei Impulsgeber geladen. Im Fokus standen Zukunftsfragen wie, „was brauchen junge Menschen, um in einer Region innovativ und erfolgreich sein zu können?“ oder aber auch, „was heißt es, wenn eine Region dauerhaft mehr ausgibt, als sie einnimmt?“. Damit setzte sich auch IV-Präsident Georg Knill intensiv auseinander und leitet eine klare Forderung ab: „Was die Region Steiermark dringend benötigt ist das Ende des Schuldenmachens im öffentlichen Haushalt.“ Dafür brauche es „keineswegs Verzicht, sondern Effizienz“. Knills Appell: Die Steiermark brauche „eine Schuldenbremse als festen Bestandteil des Regierungsübereinkommens der Partner in der kommenden Landesregierung“. Sein Aufruf: „Lassen Sie uns mutig sein, indem wir mit alten Gewohnheiten brechen. Insbesondere mit jener des Schuldenmachens.“

Lassen Sie uns mutig sein, indem wir mit alten Gewohnheiten brechen. Insbesondere mit jener des Schuldenmachens.

Georg Knill
Im Beisein von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und LH-Vize Michael Schickhofer betonte Knill zudem: „Die Steiermark ist gut beraten, wenn sie sich von einem Wahlkampf nicht wertvolle Zeit rauben lässt.“ Der Standort Österreich sei „in den vergangenen eineinhalb Jahren auf einen guten Weg gebracht“ worden, „diesen Weg dürfen wir nicht verlassen“. Dafür brauche es Politiker, „die Verantwortung für langfristigen sozialen und wirtschaftlichen Erfolg des Landes übernehmen“ – sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. „Für Klassenkampf fehlt uns Zeit und mir persönlich das Verständnis.“ Um eine Region weiterzuentwickeln, müsse Bildung und Jugend in den Mittelpunkt gerückt werden. „Bildungspolitik wird immer mehr zum zentralsten Teil der Standortpolitik. Das muss auch und gerade für das Industrieland Steiermark gelten.“
Neben dem IV-Präsidium um Knill sowie den Vizepräsidenten Franz Kainersdorfer und Franz Mayr-Melnhof-Saurau ließen sich zahlreiche steirische Wirtschaftsspitzen den Sommerempfang nicht entgehen, darunter Jochen Pildner-Steinburg (GAW), AT&S-Chef Andreas Gerstenmayer, Sappi-Boss Max Oberhumer, Christian Purrer und Martin Graf von der Energie Steiermark, Martin Schaller und Rainer Stelzer von der RLB, Nikolaus Juhasz (BKS), TU-Rektor Harald Kainz, Stefan Stolitzka (legero united), Komptech-Chef Heinz Leitner, Siemens-Manager Gerhard Geisswinkler, A&R-Geschäfstührer Peter Szabo oder Infineon-Standortleiter Stefan Rohringer. Auch die Präsidenten Josef Herk (WK) und Franz Titschenbacher (LWK) sowie WKO-Vizepräsident Jürgen Roth, die Landesräte Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Hans Seitinger, der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl und Juliane Bogner-Strauß, Ministerin a. D. waren mit dabei.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren