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Medienbericht Abgasskandal: Republik fordert von VW 2,63 Millionen Euro

Auch die Republik Österreich fühlt sich nun im Abgasskandal vom deutschen Volkswagenkonzern geschädigt und hat sich dem Ermittlungsverfahren angeschlossen, berichtet der "Kurier".

© (c) APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ (TOBIAS SCHWARZ)
 

Die Republik Österreich hat sich laut einem "Kurier"-Bericht dem hiesigen Ermittlungsverfahren gegen VW angeschlossen, das die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft führt. Es geht wegen mutmaßlicher arglistiger Täuschung um 2,63 Millionen Euro Mindestschaden aus Leasingverträgen.

Die Republik hat 2450 Autos der VW-Konzernmarken VW, Audi, Seat und Skoda über Rahmenverträge erworben und von der Porsche Bank geleast. Nun argumentiert sie laut dem Zeitungsbericht, dass der angesetzte Kaufpreis pro Fahrzeug durch die illegale Software zur Abgasmanipulation überhöht war und somit auch zu hohe Leasingraten bezahlt würden. Die Fahrzeuge würden nicht den in den Rahmenverträgen vereinbarten Leistungen entsprechen. Die Autos sollten nämlich "dem aktuellen Stand der Technik entsprechen".

Finanzprokuratur: "Anspruch auf Schadenersatz"

"Wäre die Republik Österreich vorab über die Manipulation an der Motorsteuerung aufgeklärt worden, hätte die Republik die Fahrzeuge nicht erworben. (...) Die Republik hat daher Anspruch auf Schadenersatz", zitiert der "Kurier" die Argumentation der Finanzprokuratur. Demnach werden auch Wertminderung bei einem Weiterverkauf ins Treffen geführt. Die geforderten 2,63 Millionen Euro entsprechen rund 10 Prozent des Kaufpreises. Der VKI und Cobin Claims gehen für möglicherweise geschädigte Private gegen den VW-Konzern vor.

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