Im Jänner 2016 präsentiert das Arbeitsmarktservice (AMS) in Wien per Kompetenzcheck erhobene Daten zur Ausbildung von aus Syrien, Iran oder Irak geflüchteten Menschen. Der Tenor: Viele sind besser ausgebildet als angenommen. Auf jene Pressekonferenz, „die mit Abstand das meiste Medieninteresse in der Geschichte des AMS auslöste“ (AMS-Boss Johannes Kopf), folgt nun, fast genau drei Jahre später, die statistische Ernüchterung. Anfang der Woche machen Zahlen des AMS die Runde, wonach das Ausbildungslevel der zurzeit als arbeitslos vorgemerkten Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigten deutlich unter den vor drei Jahren erhobenen Niveaus liegt.