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VillachSpatenstich für Milliarden-Ausbau der Infineon

Spatenstich für modernstes Chipwerk der Welt in Villach läutete heute auch neue digitale Ära für Energieeffizienz ein. Infineon investiert 1,6 Milliarden Euro.

Spatenstich Infineon Chipfabrik Villach November 2018
Bundeskanzler Kurz, Vorstandsvorsitzende Herlitschka, die Minister Schramböck und Hofer u.a. beim Spatenstich © Markus Traussnig
 

In Villach ist am Samstagnachmittag der Spatenstich für die Erweiterung des Technologiekonzerns Infineon erfolgt. In den kommenden Jahren werden 1,6 Mrd. Euro investiert, bis zum Jahr 2021 sollen insgesamt rund 750 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Es handelt sich dabei um das größte private Investitionsprojekt, das es in den letzten Jahrzehnten in Österreich gegeben hat.

Herzstück der Erweiterung wird die Errichtung einer voll automatisierten Chipfabrik für die Fertigung von Leistungshalbleitern auf 300-Millimeter-Dünnwafern, allein hier sollen 400 hoch qualifizierte Arbeitsplätze entstehen. Weiters wird am Gelände ein neuer Gebäudekomplex für Forschung und Entwicklung errichtet.

Begründet wird die Investition am Standort Villach mit der "rasant steigenden Nachfrage", die durch internationale Trends wie Klimawandel oder Digitalisierung gegeben sei. Die Leistungshalbleiter kommen etwa bei Elektrofahrzeugen, bei vernetzten, batteriebetriebenen Geräten, Rechenzentren oder bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen zum Einsatz. Leistungshalbleiter sind Energiesparchips, die möglichst effizient den Stromfluss in verschiedenen Anwendungen steuern.

Beim Spatenstich anwesend waren auch EU-Kommissarin Mariya Gabriel, Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), die Minister Margarete Schramböck (ÖVP) und Norbert Hofer (FPÖ) sowie Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und der Villacher Bürgermeister Günther Albel (SPÖ). Wohin die Reise von Infineon gehen soll, wurde gleich zu Beginn der Veranstaltung klar: Gabriel, Kurz und Infineon-Vorstandsvorsitzender Reinhard Ploss fuhren in einem Audi Elaine vor, einem elektrisch angetriebenen, voll automatisierten SUV-Coupe, der bei diesem Anlass erstmals außerhalb des VW-Konzerns präsentiert wurde.

Infineon : Fotos vom historischen Spatenstich in Villach

Am heutigen Samstag erfolgte am Gelände der Infineon in Villach der Spatenstich für den Milliarden schweren Ausbau des Halbleiterherstellers. Beim Spatenstich anwesend waren auch EU-Kommissarin Mariya Gabriel, Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), die Minister Margarete Schramböck (ÖVP) und Norbert Hofer (FPÖ) sowie Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ).

Markus Traussnig

Der Spatenstich wurde von Menschenhand und...

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...Roboter "Panda" vollzogen. 

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Gabriel und Kurz

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Hintergrund zum Ausbau

In der Schleuse lässt scharfer Luftsog kein Stäubchen an der Montur. So muss Andocken an die ISS-Raumstation sein. Im Reinraum ist die Luft tausendfach sauberer als in OPs, um Faktor 100.000 als Bergluft. Der Pilotraum ist der Vorgeschmack auf die modernste Chipfabrik der Welt, die Infineon um 1,6 Milliarden Euro in Villach für die Produktion der 300-Millimeter-Wafer baut.

Die Superchips sind die digitale Waffe gegen den Klimawandel. "Elektrofahrzeuge, vernetzte, batteriebetriebene Geräte, Rechenzentren oder Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen benötigen effiziente Leistungshalbleiter", erklärt Konzernchef Reinhard Ploss. Aus globaler Nachfrage erwartet man ab Fertigstellung 2021 bis zu 1,8 Milliarden Euro Umsatz aus der neuen Fabrik.

Infineon investiert 1,6 Milliarden Euro am Standort Villach

Das Werk, für dessen Spatenstich am Samstag EU-Kommissarin Mariya Gabriel, Bundeskanzler Sebastian Kurz und die Minister Margarete Schramböck und Norbert Hofer kammen, ist für Infineon-Austria-Chefin Sabine Herlitschka Signal für Europa: "Wir sind mit unserem Know-how als Hochtechnologie-Standort global wettbewerbsfähig."

LPD/Helge Bauer
Landeshauptmann Peter Kaiser empfängt EU-Kommissarin Mariya Gabriel am Klagenfurter Flughafen © LPD/Helge Bauer
Für 400 neue Jobs in der von künstlicher Intelligenz gestützten Roboterproduktion sind Software-Spezialisten, Data Scientists und System-Controller gefragt, dazu 350 zusätzliche Forscher. Infineon bekam 17.000 Bewerbungen. Für Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser "ein Turbo-Boost, mit Hunderten neuen Jobs bei Zulieferern, vom Bäcker über Pädagogen bis zum Straßenbau".

Eine "Taskforce Infineon" von Stadt, Land und Bund wickelt von Verfahren bis Wohnbau, von Kindergarten bis FH-Bildungsprojekte zehn große Themenfelder ab. Eine Zufahrt um 4,5 Millionen Euro eröffnet ein Gewerbegebiet "mit Abbiegespuren für neue Betriebsansiedlungen", so Villachs Bürgermeister Günther Albel voll Zuversicht.

Kommentare (3)

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lucie24
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Arbeitsplätze

Fragt sich nur wann diese angeblichen 400 neuen Arbeitsplätze auch noch wegautomatisiert werden...

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sev57
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Wenn man keine Ahnung hat

besser die ....(Sie wissen schon.)

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eko
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3
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Schön für Kärnten!

Wer von den Strahlemänner und -frauen war bei der Ansiedelung von Infineon und beim Lakesidepark dabei???

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