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WarnungHotelierschefin: "Dieses System fliegt uns um die Ohren"

ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer ruft im Kampf gegen die „Parahotellerie“ Airbnb nach dem Gesetzgeber. Arbeitslose Köche und Kellner sollten künftig österreichweit vermittelt werden dürfen.

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Michaela Reitterer, seit 2013 Präsidentin der ÖHV (hier am Wörthersee) © Krainz
 

Das Klagelied vieler Tourismusbetriebe über fehlende Mitarbeiter verstummt weiterhin nicht. Zahlen die Betriebe zu wenig und verlangen zu viel?
MICHAELA REITTERER: Nein, das Problem liegt schlicht darin, dass die Bevölkerung nicht so schnell wächst wie der Tourismus. Der wächst weltweit jedes Jahr um 3,3 Prozent. Früher kamen die Mitarbeiter aus Deutschland und anderen Nachbarländern – mittlerweile sind das selbst starke Tourismusdestinationen. Es jammern ja alle Branchen, nur im Tourismus hält sich mit Vehemenz das Gerücht, dass schlecht bezahlt und zu lange gearbeitet werde.

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Danke für Ihr Verständnis.

wischi_waschi
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Gastgewerbe

Ich, glaube es wird bald keine Gasthäuser mehr geben, die
auskochen. Das Problem hatte man schon vor 40 Jahren.
In der Schweiz hat der Lehrberuf einen sehr hohen Stellenwert , bei uns leider nicht.
Ich, gebe auch der Wirtschaftskammer die Schuld, das Gastgewerbe wurde immer schlecht geredet und die Politik gab den Rest noch dazu.
Leider

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scionescio
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Das liest sich fast schon wie eine Satire ...

... ob die gute Frau wirklich glaubt, was sie da verzapft?
Die MA fair entlohnen und menschengerechte Rahmenbedingungen schaffen - dann klappts auch mit der Belegschaft!

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gerbur
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Wenn dem so wäre

würde die Masse der Krankenpfleger sofort in ihre angeblich so gut bezahlten Jobs wechseln! Die Leibschüssel und das Heben der Gäste aus ihren Betten dürfte in den Hotels wohl die Ausnahme sein. Und trotzdem ist der Zuspruch aus diesen und vielen anderen Reihen für einen Job in der Hotellerie nicht da. Warum wohl?

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gerbur
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kleiner Zusatz

Ein wesentlicher Punkt ist auch, dass die Gäste gegenüber dem Personal immer präpotenter und unverschämter werden und diesbezüglich kaum ein Arbeitgeber energisch einschreitet. Viel aus dem geistigen Präkariat gönnen sich mittlerweile gerne für einige Tage im Jahr 5 Sterne Schuppen und glauben sich damit auch Personal gekauft zu haben, das man schikanieren kann.

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ronin1234
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Reaktion

Es wäre also niemand verheiratet? Ich dachte bis jetzt man heiratet am standesamt.

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wintis_kleine
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Außerdem

Wer hindert denn den Unternehmer daran dem Kellner den nächsten Tag frei zu geben? Gut zahlen und vernünftige Arbeitszeiten sind ein Garant für hohes Interesse an einer Arbeitsstelle. Aber eben nicht (so wie gestern erst erlebt) die Beschäftigung als Küchenhilfe im geteilten Dienst (mind. 2 mal tägliche Anfahrt zum Betrieb), bzw. auf Abruf mit einem Monatslohn von 1550 brutto bei 40 Stunden.

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