OPEC und US-RegierungWie entwickelt sich der Ölpreis? Neue Daten sorgen für Spannung

Die OPEC veröffentlicht heute ihren monatlichen Ölmarktbericht. Ob die Preise steigen oder fallen wird aber vor allem von den US-Lagerdaten abhängen, die auch heute präsentiert werden.

© AP/Charlie Riedel
 

Der US-Ölpreis ist am Dienstag im späten Handel deutlich unter Druck geraten und gesunken. Am Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 60,45 Dollar und damit um 1,48 Prozent weniger als zu Wochenbeginn.

Belastet wurden die Ölpreise zum einen durch eine neue Einschätzung der US-Energiebehörde zur US-Schieferölproduktion. Die Organisation rechnet für April mit einem Anstieg auf ein neues Rekordniveau von 6,95 Millionen Barrel pro Tag, berichten Rohstoff-Experten der Commerzbank. Zudem wurde die Produktion in den vorherigen sieben Monaten um durchschnittlich 84.000 Barrel pro Tag nach oben revidiert.

Mit Spannung werden heute aktuelle Ölmarktzahlen erwartet: Die US-Regierung präsentiert ihre offiziellen Lagerdaten. Ein erneuter kräftiger Anstieg der Lagerbestände könnte die Ölpreise belasten. Zudem veröffentlicht die OPEC ihren monatlichen Ölmarktbericht.

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