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Bankenkrise

Italien: 20.000 Bankbeschäftigte sollen in die Frühpension

In Italiens Bankenbranche kriselt's gewaltig. Bis 2020 sollen nun mehr als 20.000 Bankbeschäftigten die Frühpension schmackhaft gemacht werden. Dafür will der Staat 500 Millionen Euro ausgeben.

Krisenbank Monte dei Paschi in Siena
Krisenbank Monte dei Paschi in Siena © APA
 

Italien will Regierungskreisen zufolge den sich abzeichnenden Stellenabbau in der Bankenbranche mit 500 Millionen Euro an öffentlichen Geldern abfedern. Diese sollten in den kommenden drei Jahren zur Verfügung gestellt werden, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Mittel dienten dazu, die Kosten für Frühpensionierungen zu decken. Branchengewerkschaften gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2020 mehr als 20.000 Bankbeschäftigte Vorruhestandsregelungen nutzen werden. Außerdem haben mehrere Geldhäuser Arbeitsplatzstreichungen angekündigt. Den Regierungskreisen zufolge sollen im Haushalt für das kommende Jahr 100 Millionen Euro bereitgestellt werden. Für die Jahre 2018 und 2019 sollen es jeweils 200 Millionen sein.

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