Leicht steigendÜber 52.000 Personen derzeit noch in Kurzarbeit

In der fünften Phase der Corona-Kurzarbeit aber weniger Anmeldungen als erwartet.

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CORONAVIRUS - KURZARBEIT/ARBEITSMARKT
© APA/BARBARA GINDL
 

Die Corona-Kurzarbeit wird auch in der fünften Phase noch von einigen Unternehmen genützt, allerdings nicht in dem Ausmaß, in dem es im Vorfeld erwartet worden war, teilte das Arbeitsministerium am Dienstag mit. "Diese Woche liegen die Kurzarbeits-Anmeldungen bei 52.056 Personen", sagte Arbeitsminister Martin Kocher laut einer Aussendung. Mit Ende August lag die Zahl der zur Kurzarbeit angemeldeten Personen noch knapp unter 50.000.

Erwartet worden waren ursprünglich rund 100.000 bis 120.000 Anmeldungen zur Kurzarbeit in der fünften Phase. Kocher sieht die aktuell deutlich geringere Zahl als Zeichen, dass die Teilung in zwei Kurzarbeits-Varianten ab Juli sinnvoll war.

Normalität kehrt schrittweise zurück

"Besonders betroffene Branchen erhalten bis Ende des Jahres nach wie vor sehr umfassende Unterstützung. Gleichzeitig ist es angesichts der aktuell relativ geringen Inanspruchnahme der Kurzarbeit wichtig, die wirtschaftliche Dynamik nicht zu bremsen und auch in den Bereichen der Wirtschaft, die sich noch nicht vollständig erholt haben, schrittweise zur Normalität zurückzukehren", so der Minister.

Bei der Zahl der Arbeitslosen gab es einen Rückgang. Im Wochenvergleich ist die Arbeitslosigkeit laut Ministerium um 7068 Personen gesunken. Derzeit seien damit 277.842 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) als arbeitslos gemeldet. In Schulung befänden sich weitere 60.930 Personen.

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