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Massive NachfragageFahrradoffensive geht 2021 in die nächste Runde

Die bisherigen Projekte des laufenden Jahres werden laut Umweltministerium bereits 7.000 Tonnen CO2-Äquivalente einsparen.

THEMENBILD: RAD / FAHHRAD / VERKEHR
© APA/BARBARA GINDL
 

Das seit diesem Juli stark erhöhte Förderbudget für den Radverkehr für das Jahr 2020, das laut Umweltministerium mit 40 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr fast verzehnfacht wurde, wird im kommenden Jahr ebenfalls in dieser Höhe zur Verfügung stehen. Allein mit den bisher genehmigen 55 Projekten für Fahrradinfrastruktur und saubere Mobilität werden jährlich 7.000 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden, hieß es aus dem Ressort.

Die Förderung werde massiv nachgefragt: Insgesamt 58 Projekte, darunter insgesamt 67 Kilometer Radwege, wurden laut den Angaben bei der klimaaktiv-Beiratssitzung im September schon genehmigt.

1.000 Maßnahmen und Projekte eingereicht

Über 1.000 weitere Maßnahmen zu klimafreundlicher Mobilität mit einem Gesamtfördervolumen von mindestens 18 Millionen Euro, darunter weitere 32 Radprojekte, wurden von Gemeinden und Betrieben schon eingereicht und warten auf Überprüfung bzw. Genehmigung.

"Für all jene Gemeinden und Betriebe, die noch in der Planung sind: Einreichungen sind auch jetzt noch möglich, bei Genehmigung aller bereits bekannten Projekte sind rund zwei Drittel der Fördermittel ausgeschöpft", ermutigte Ressortchefin Leonore Gewessler (Grüne) zu weiteren Initiativen.

Der Ausbau des Radverkehrs und Investitionen in klimafreundliche Mobilität seien zudem auch Impulse für die lokale Wirtschaft: Alleine die zwölf Millionen Euro an Förderungen, die in den letzten Monaten bereits abgeholt wurden, hätten insgesamt 45 Millionen Euro an klimafreundlichen Investitionen ausgelöst.

Kommentare (1)
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Pelikan22
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Was ist bitte ...

eine "Nachfragage"? Kriegt ma da a "Gage" oder stellt ma's Rad'l in die Garage?