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US-Fluggesellschaft Airline will 2850 Piloten in unbezahlten Zwangsurlaub schicken

Sollten Hilfsmaßnahmen der US-Regierung in der Corona-Krise nicht verlängert werden, schickt die Fluglinie bis zu 2850 Piloten in Zwangsurlaub.

© (c) AP (Michael Probst)
 

Die US-Fluggesellschaft United Airlines will im Oktober bis zu 2850 Piloten in unbezahlten Zwangsurlaub schicken, wenn Hilfsmaßnahmen der Regierung in der Corona-Krise nicht verlängert werden. Dies würde zunächst bis Ende November gelten, hieß es in einem E-Mail von United an die Belegschaft. Gut 850 weitere Piloten wurden gewarnt, dass sie im Oktober und November ebenfalls in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt werden könnten.

Der Luftverkehr ist angesichts der Pandemie weiterhin stark eingeschränkt. Zum 1. Oktober - einen Monat vor der US-Präsidentenwahl - laufen die bisherigen US-Hilfsmaßnahmen für die Branche aus. Demokraten und Republikaner konnten sich bisher nicht auf ein neues Unterstützungspaket einigen. Konkurrent American Airlines kündigte diese Woche an, dass im Oktober 17.500 Mitarbeiter in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt werden und 1500 weitere ihre Jobs verlieren könnten.

US-Fluggesellschaften mussten sich im Gegenzug für 25 Milliarden US-Dollar (gut 21 Milliarden Euro) an Staatshilfen in der Corona-Krise verpflichten, bis Ende September keinen Personalabbau vorzunehmen.

Kommentare (4)

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Kristianjarnig
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Da merkt man wieder welche Insel der Seeligen Europa(zumindest ein paar Staaten davon, in anderen ist unbezahlter Zwangsurlaub auch möglich, z.b. Irland und GB)...

...wie soll man sich das Angestellter vorstellen der so wie die Airline monatliche Kosten hat? Die Gläuber ebenso wie die Unternehmen vertrösten?

Mehr und mehr lernt man ein kleines, aber feines, Kerneuropa mit recht hohen sozialen Standards zu schätzen.

Blueberry
1
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...die AUA ist so eine Insel der Seelingen

....wo wir - Steuerzahler - die bis 2023 geförderte Kurzarbeit der AUA-Belegschaft zahlen müssen....

Shiba1
1
17
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Richtig

Nur höhlen wir das zusehends aus. "Koste es, was es wolle" hat Auswirkungen, die uns lange beschäftigen werden. Auch die Zuwanderung ins Sozialsystem, das für solche Zwecke nie geschaffen wurde, wird noch ungeahnte Probleme bringen - mit Folgen für das kleine aber feine Zentraleuropa. Ich rechne damit, dass es in absehbarer Zeit vorbei ist mit den hohen sozialen Standards. Denn wer soll das bezahlen???

Kristianjarnig
1
4
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...die Alternative...

....amerikanische Verhältnisse? Keine Sozial, Kranken, sonstige Versicherung. 2 oder 3 Jobs gleichzeitig?

Naja, es ist immer Ansichtssache. Als Unternehmer(nicht alle, aber sicher einige) würde man sich sicher solche "Optionen" wünschen. Umso mehr bin ich froh immer wieder nach Europa zurückgekehrt zu sein nach diversen Expat Exkursionen.