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Erster Flug nach MünchenZum Neustart der AUA wurden Fähnchen geschwungen

"Ich spreche für alle 7.000 Mitarbeiter, wenn ich sage: We are ready to fly", jubelte Embraer-Flottenchef Ewald Roithner. Flugbegleiterinnen empfingen Fluggäste mit Fähnchen.

AUA-Chef Alexis von Hoensbroech und Airport-Vorstandsdirektor Julian Jäger mit ihrem Personal
AUA-Chef Alexis von Hoensbroech und Airport-Vorstandsdirektor Julian Jäger mit ihrem Personal © APA/Helmut Fohringer
 

Auf dem Flughafen Wien ist Montagfrüh der Neustart der Austrian Airlines (AUA) erfolgt. Der erste reguläre Linienflug nach fast drei Monaten Pause wegen der Coronakrise war Kurs OS 111 nach München. Um 6.45 Uhr hob eine Embraer 195 mit dem Kennzeichen OE-LWO in Schwechat ab.

"We are ready to fly"

Im Cockpit der Maschine mit dem Namen "Vienna Johann Strauss Orchestra" befanden sich Embraer-Flottenchef Ewald Roithner und Sicherheitspilot Rudolf Buchsteiner. Roithner begrüßte mit den Worten: "Ich spreche für alle 7.000 Mitarbeiter, wenn ich sage: We are ready to fly."

Langstrecke ab 1. Juli

Die AUA will im Juni vorerst mehr als 30 europäische Destinationen bedienen. Ab 1. Juli ist die Rückkehr auf die Langstrecke geplant. Der bis zum Montag letzte Austrian-Linienflug war am 19. März in der  Früh in Wien gelandet. Es handelte sich um den Kurs OS 066 aus Chicago.

Die freudige Stimmung erlebten auch die Passagiere des AUA-Erstfluges nach 90 Tagen Corona-Pause hautnah mit. Sie wurden am Gate F01 von Dutzenden Flugbegleiterinnen empfangen, die Spalier gebildet hatten, dabei jubelten und Fähnchen schwangen. Die Erleichterung war ihnen anzumerken.

AUA ging wieder in die Luft: Erster Flug nach Corona-Pause

Am 19. März war es, als der letzte Linienflug der AUA in der Früh in Wien landete - danach setzte die Corona-Zwangspause ein.

(c) APA/HELMUT FOHRINGER

Nun ging es wieder in die Luft: Der erste reguläre Linienflug nach fast drei Monaten Pause wegen der Coronakrise war Kurs OS 111 nach München - er wurde vom AUA-Personal bejubelt. Ebenfalls vor Ort waren und AUA-Chef Alexis von Hoensbroech und Vorstandsdirektor Julian Jäger.

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Einen "sehr emotionalen Tag" erlebte AUA-Chef Alexis von Hoensbroech. Er sei "dankbar, das Fliegen wieder starten zu dürfen", sagte er.

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Für die Fluggäste war es wieder wie früher - wenn auch ohne Menschenschlangen.

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Im Cockpit der Maschine mit dem Namen "Vienna Johann Strauss Orchestra" befanden sich Embraer-Flottenchef Ewald Roithner und Sicherheitspilot Rudolf Buchsteiner.

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An Bord der kleinen Maschine galten natürlich die aktuellen, strengen Sicherheitsvorkehrungen, um der Pandemie keine Chance mehr zu geben.

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Die Fluggäste wurden am Gate F01 von Dutzenden Flugbegleiterinnen empfangen, die Spalier gebildet hatten, dabei jubelten und Fähnchen schwangen.

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Die Erleichterung war den AUA-Bediensteten zu ebener Erde und in der Luft anzumerken.

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Insgesamt ist die Lage am Wiener Flughafen aber derzeit noch sehr beschaulich - auch, wenn es nun aufwärts geht.

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Im Mai noch war der dort praktisch zum Stillstand gekommen. Nur 20.202 Reisende wurden gezählt, das sind 0,7 Prozent des Vorjahreswerte.

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Die AUA will im Juni vorerst mehr als 30 europäische Destinationen bedienen. Ab 1. Juli ist die Rückkehr auf die Langstrecke geplant.

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"Privileg und Freude"

"Es fühlt sich wunderbar an, den Flughafen wieder in Betrieb zu sehen", sagte Airport-Vorstandsdirektor Julian Jäger. Er bezeichnete es als "Privileg und Freude, wieder nach vorne schauen zu dürfen". Jäger verwies darauf, dass auf dem Flughafen die Hygienemaßnahmen erhöht worden seien und Social Distancing gelte. Nicht zuletzt freue er sich "auf ein paar Tausend Passagiere" statt - wie in den vergangenen Wochen - einige Hundert.

Einen "sehr emotionalen Tag" erlebte AUA-Chef Alexis von Hoensbroech. Er sei "dankbar, das Fliegen wieder starten zu dürfen", sagte er, ehe mit Kurs OS111 nach München der Linienflugbetrieb von Austrian Airlines wieder aufgenommen wurde.

Kommentare (4)

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Patriot
3
22
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Ohne unser Steuergeld wären's mausetod!

Soviel zu den höchst überbezahlten Managern!

illyespresso
5
18
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Sensationelles Bild

Zeigt, wie es ausschaut, die Männer starten durch, die Frauen dürfen die Fähnchen schwenken...

HermineKogler
17
8
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AUA startet wieder durch.

Ich freue mich sehr,über den positiven Ausgang der Verhandlungen.
Für mich ist die AUA eine der besten Airlines, wenn man von einer grossen
Reise zurück kommt und dann zum Heimflug die AUA betritt,fühlt man sich
schon wie zu Hause. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Flug.
Mfg. Hermine Kogler

Mezgolits
9
11
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"Privileg und Freude"

JAWOHL - das meine ich auch = auch für die
mineralölsteuerbefreite + übergewichtigebe-
vorzugende + steuergeldmitfinanzierte Zeit-
vertreib-Herum-Fliegerei. Erfinder Mezgolits