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Wettbewerbshüter Fusion von Fiat Chrysler und PSA: Die EU hat Bedenken

Fiat Chrysler und der Opel-Mutterkonzern PSA sind bei ihren Fusionsplänen offenbar mit Bedenken der europäischen Wettbewerbshüter konfrontiert.

© (c) AFP (MARCO BERTORELLO)
 

Die EU-Kartellbehörde habe Sorgen wegen des hohen Marktanteils des kombinierten Unternehmens bei Kleintransportern geäußert, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Dies habe die Behörde den beiden Autobauern bereits vergangene Woche mitgeteilt. Sollten Fiat Chrysler und Peugeot die Zweifel nicht binnen zwei Tagen ausräumen können und Zugeständnisse anbieten, werde die Wettbewerbsbehörde das Vorhaben einer viermonatigen Prüfung unterziehen. Die EU-Kommission lehnte einen Kommentar ab, Fiat war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. PSA äußerte sich zunächst nicht.

Viertgrößter Autobauer der Welt soll entstehen

Der italienisch-amerikanische Konzern und sein französischer Konkurrent wollen mit einer 50 Milliarden Dollar (44,1 Milliarden Euro) schweren Fusion zum weltweit viertgrößten Autobauer aufsteigen. Erst Mitte Mai hatte der Fiat Chryslers Verwaltungsratschef John Elkann gesagt, bei den Vorbereitungen laufe alles wie geplant.

 

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