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BilligfliegerStreiks: Bei Ryanair steht turbulente Woche bevor

Sowohl die irischen als auch die britischen Piloten der Billigfluggesellschaft Ryanair wollen am Donnerstag und Freitag streiken.

© AP/Martin Meissner
 

Die irischen Piloten der Billigfluggesellschaft Ryanair wollen in dieser Woche für 48 Stunden die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaft Forsa kündigte in der Vorwoche Streiks für den 22. und 23. August an. Die Piloten fordern demnach mehr Gehalt sowie bessere Arbeitsbedingungen.

Die Ryanair-Piloten in Großbritannien hatten schon in der Woche davor ebenfalls mehrtägige Streiks angekündigt. Sie wollen wie ihre irischen Kollegen am 22. und 23. August sowie zusätzlich von 2. bis 4. September in den Ausstand treten.

Airline steht unter Druck

Ryanair steht wegen der starken Konkurrenz, höherer Ausgaben für Treibstoff und Personal sowie aufgrund der Unsicherheiten rund um den Brexit unter Druck. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs von April bis Ende Juni war der Gewinn des Unternehmens im Vorjahresvergleich um 21 Prozent auf 243 Millionen Euro eingebrochen.

In Österreich, wo Ryanair die Fluggesellschaft Laudamotion (Lauda) besitzt, sind seit vergangenen Montag Kampfmaßnahmen vorerst vom Tisch. In strittigen Dienstrechtsfragen wurde eine Einigung erzielt, damit sind aktuell auch angedrohte Kündigungen von Lauda-Crews kein Thema mehr.

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