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Aus für Erotik-HändlerBeate Uhse schlittert auch in Österreich in die Insolvenz

Die Beate Uhse Versandhandel GmbH mit Sitz in Innsbruck hat am Mittwoch Insolvenz beantragt. Keine Fortführung des Unternehmens geplant.

Beate Uhse legt Halbjahreszahlen vor
Beate Uhse legt Halbjahreszahlen vor © (c) picture-alliance / dpa/dpaweb
 

Die Beate Uhse Versandhandel GmbH mit Sitz in Innsbruck hat am Mittwoch Insolvenz beantragt. Eine Weiterführung des Unternehmens sei nicht geplant, sagte eine Sprecherin des AKV. Die Überschuldung beläuft sich laut dem Kreditorenverband auf rund 537.000 Euro, betroffene Dienstnehmer gibt es nicht.

"Gemäß der uns vorliegenden Unterlagen ist der Webshop der Antragstellerin seit geraumer Zeit faktisch geschlossen und hat die Antragstellerin bereits einer Schließung des Unternehmens zugestimmt", heißt es in der Aussendung des AKV.

Deutsche Beate Uhse steht seit Mitte Juli zum Verkauf

Die Beate Uhse Versandhandels GmbH war Teil des deutschen Beate Uhse-Konzern, steht aber seit 2018 laut Wirtschafts-Compass im 100-prozentigen Eigentum der niederländischen Pabo 4.0 B.V. Die Niederländer sind die Mutter der "be you GmbH", die im vergangenen Jahr die deutsche Firma Beate Uhse gekauft und umstrukturiert hat.

Mitte Juli wurde jedoch bekannt, dass Beate Uhse in Deutschland erneut in die Insolvenz geschlittert ist. Ein Sanierungsversuch verlief erfolglos, derzeit steht die Firma zum Verkauf. Auch über das Vermögen der Pabo 4.0 B.V. (Niederlande) als auch über das der be you GmbH (Amstgericht Flensburg) wurde bereits ein Insolvenzverfahren eröffnet, schreibt der AKV.

Kommentare (1)

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Alfa166
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1
Lesenswert?

Irgendwie kein Wunder bei den Preisen...!

Im Vergleich zu anderen Erotik Versandhäusern verlangt Beate Uhse enorm hohe Preise. Da ist eben abzusehen, dass über kurz oder lang eine Insolvenz eintreten wird, denn verkaufen tun alle Erotik Versender die selben Produkte (meist Made in China)....

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