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Ex-Hypo-Balkanbank Addiko: Börsengang dürfte weniger einspielen als erhofft

Statt 19 bis 23 Euro sind es 16 Euro je Aktie geworden. Erster Handelstag wohl am Freitag in Wien.

Addiko geht in dieser Woche in Wien an die Börse
Addiko geht in dieser Woche in Wien an die Börse © (c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)
 

Für die Aktien war eine Preisspanne von 19 bis 23 Euro festgelegt worden. Schlussendlich ist es heute ein Preis von 16 Euro geworden, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Dienstagnachmittag unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen.

Eine Addiko-Sprecherin wollte sich zum Bookbuilding auf Anfrage nicht äußern. Das Verfahren endet jedenfalls morgen, Mittwoch, um 14 Uhr. Der Handel an der Wiener Börse soll nicht wie ursprünglich avisiert am Donnerstag sondern APA-Informationen zufolge erst einen Tag später, am Freitag (12. Juli), starten.

156 Millionen Euro dürften eingesammelt werden

Als Basis angeboten werden vom Finanzinvestor Advent und der EBRD 9.750.001 Aktien, die 50 Prozent plus eine Stimme entsprechen. Mit dem Preis von 16 Euro würden die Addiko-Eigentümer 156 Millionen Euro einsammeln. Erhofft worden waren zwischen gut 185 und 224 Millionen Euro. Eine eventuelle Mehrzuteilung von bis zu 1.462.500 Aktien wurde im Vorfeld bekanntgegeben und ist immer noch möglich.

Die Addiko ging aus dem früheren Balkanbanken-Netzwerk der Hypo Alpe Adria hervor. Die Bank befindet sich seit Juli 2015 über die Luxemburger Holding "AI Lake" im Eigentum des US-Fonds Advent (80 Prozent) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die 20 Prozent hält. Diese wollen nun über die Börse die Mehrheit an der Addiko veräußern.

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