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Weltweit Versicherungsprämien summieren sich auf 5000 Milliarden Dollar

2018 überschritt das Volumen der weltweiten Versicherungsprämien erstmals die Marke von 5000 Milliarden Dollar (rund 4430 Milliarden Euro).

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Das weltweite Geschäft mit Versicherungen nimmt weiter zu. 2018 überschritt das Volumen der weltweiten Versicherungsprämien erstmals vor allem dank dem Wachstum in Schwellenländern die Marke von 5000 Milliarden Dollar (rund 4430 Milliarden Euro). Die USA bleibt zwar der größte Versicherungsmarkt, China holt aber weiter auf.

Die überschrittene Schwelle von 5000 Milliarden Dollar entspreche mehr als 6 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP), wie ein zum Schweizer Rückversicherer Swiss Re gehörendes Forschungsinstitut am Donnerstag in der neusten Ausgabe ihrer Sigma-Studie schreibt.

Weiteres Wachstum prognostiziert

Das erneute Wachstum sei vor allem auf gestiegene Prämien im Nichtlebensektor zurückzuführen. Dieser Markt habe insbesondere in China und anderen asiatischen Schwellenländern, aber auch in den meisten entwickelten Ländern floriert. Das Geschäft mit Lebensversicherungen bleibe hingegen aufgrund der niedrigen Zinsen in entwickelten Märkten "anspruchsvoll".

Für das laufende und weiteren Jahre prophezeit das Swiss-Re-Institut weiterhin steigende Volumen an Versicherungsprämien: "Voraussichtlich wird das weltweite Prämienaufkommen 2019 und 2020 real um 3 Prozent steigen", lautet die Prognose. Bei den Lebensversicherungen sollen es laut der Studie 2,9 Prozent und im Nichtlebensektor 3 Prozent sein. Die niedrigen Zinsen und der intensivere Wettbewerb dürften aber auf die Profitabilität drücken.

Getragen werde das Wachstum voraussichtlich erneut von China. Dort sei in den kommenden zwei Jahren mit dem größten Beitrag zum Prämienwachstum im Leben- und Nichtlebensektor zu rechnen. Der Anteil am weltweiten Prämienvolumen von gegenwärtig 11 Prozent soll bis zum Jahr 2029 auf 20 Prozent steigern. Setzt sich diese Entwicklung fort, werde China bis Mitte der 2030er-Jahre die USA als größten Versicherungsmarkt ablösen.

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