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Flughafen Wien Passagierrekord und kräftiges Wachstum

27 Millionen Passagiere zählte der Wiener Flughafen. Der Gewinn lag 2018 bei 165 Millionen Euro. Live ab 10 Uhr die Pressekonferenz.

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27 Millionen Passagiere am Wiener Flughafen © APA/ROBERT JAEGER
 

Die Flughafen-Wien-Gruppe ist 2018 stark gewachsen und rechnet 2019 sowohl bei Passagieren als auch beim Gewinn noch einmal mit einer 10-prozentigen Steigerung. In Wien hatte es am letzten Tag des Jahres 2018 den 27-Millionsten Passagier gegeben, inklusive Tochter-Flughäfen Kosice und Malta hat die Gruppe 34,4 Millionen Passagiere abgefertigt. 2019 sollen es noch einmal 8 bis 10 Prozent mehr werden.

Das würde für Wien rund 30 Millionen Passagiere bedeuten, für die ganze Gruppe rund 38 Millionen. Auch der Gewinn des börsennotierten Unternehmens soll um zehn Prozent zulegen. Finanzzahlen für 2018 gibt es zwar noch nicht, der Flughafen bestätigt aber, die Ankündigung (Guidance) von "über 148 Millionen Euro" für 2018 erreicht zu haben und verspricht zugleich für heuer einen weiteren Anstieg um zehn Prozent auf "über 165 Millionen Euro" Gewinn. Zugleich sollen rund 240 Millionen Euro investiert werden. Die Zahl der Arbeitsplätze soll auf 25.000 steigen.

Freude für Aktionäre

Freuen dürfen sich die Aktionäre (vor allem Stadt Wien, Land Niederösterreich und der australische Fonds IFM), denn die Dividende für 2018 soll um 30 Prozent steigen, die Ausschüttungsquote von 50 auf 60 Prozent angehoben werden. Für 2017 waren knapp 60 Millionen Euro ausgeschüttet worden.

"Wachstumstreiber am Flughafen Wien waren vor allem Austrian Airlines, gefolgt von Laudamotion und der easyJet-Gruppe", teilte der Flughafen am Dienstag mit. Vor allem Billig-Airlines und die Langstrecke legten zu. 74 Fluglinien bedienen 205 Destinationen in 71 Ländern, wobei fast die Hälfte (47,5 Prozent) der Passagiere mit der AUA flogen. Die ganze Lufthansa-Gruppe kam auf rund 62 Prozent der Passagiere, Laudamotion auf 2,2 Prozent, die Easyjet-Gruppe auf 4,9 Prozent. Die Anzahl der Starts und Landungen stieg um 7,3 Prozent, das Frachtaufkommen um 2,6 Prozent auf 295.427 Tonnen.

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