AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Aus für Steinkohle in Deutschland Prosper Haniel in Bottrop schließt

Mit Prosper Haniel in Bottrop schließt am Freitag offiziell die letzte Zeche in Deutschland.

Sieben Bergleute haben das letzte, in Deutschland abgebaute, Steinkohlestück aus der letzten in Deutschland noch fördernden Steinkohlenzeche nach oben gebracht. Damit endete nach rund 200 Jahren die Ära der industriellen Steinkohleförderung in Deutschland.

(c) AP (Martin Meissner)

In Deutschland wird keine Steinkohle mehr gefördert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erhielt am Freitag auf der Schachtanlage Prosper-Haniel in Bottrop (Nordrhein-Westfalen) das letzte abgebaute Steinkohlestück. Auch EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker war beim Festakt mit dabei.

(c) AP (Martin Meissner)

Der Abschied verlief tränenreich.

(c) AP (Martin Meissner)

Großer Bahnhof für die letzte Kohle: Deutschland nimmt heute Abschied vom Steinkohlenbergbau.

(c) APA/AFP/PATRIK STOLLARZ (PATRIK STOLLARZ)

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kommen zur Schachtanlage Prosper-Haniel nach Bottrop, die als letzte deutsche Steinkohlezeche geschlossen wird.

(c) APA/AFP/dpa/ROLAND WEIHRAUCH (ROLAND WEIHRAUCH)

Es dürfte ein hoch emotionaler Schlussakt nach 200 Jahren Industriegeschichte werden. "Bergleute fördern das letzte Stück Kohle zu Tage und übergeben es an den Bundespräsidenten. Gemeinsames Singen des Steigerliedes, begleitet durch den Ruhrkohle-Chor", heißt es im Programm für die Abschlussveranstaltung mit 500 geladenen Gästen auf dem Zechengelände.

(c) APA/AFP/PATRIK STOLLARZ (PATRIK STOLLARZ)

Steinkohle konnte schon seit vielen Jahren in Deutschland nur dank hoher Subventionen gefördert werden. Gut eine Milliarde Euro pro Jahr fielen zuletzt an, um die Preisdifferenz zum Weltmarkt auszugleichen.

(c) APA/AFP/dpa/OLIVER BERG (OLIVER BERG)

In den besten Zeiten in den 1950er Jahre hatten mehr als 600.000 Menschen Arbeit in der Branche. Jetzt beschäftigt der Bergbaukonzern RAG noch rund 3400 Mitarbeiter.

(c) APA/AFP/PATRIK STOLLARZ (PATRIK STOLLARZ)

Der immense Personalabbau gelang ohne Entlassungen - auch dank Milliardenzuschüssen für die Vorruhestandsregelungen der Bergleute, die nach 25 Jahren unter Tage mit 50 gehen dürfen. Allein in den vergangenen 20 Jahren sind laut RAG 45.000 Bergleute in den Vorruhestand gegangen.

(c) APA/AFP/PATRIK STOLLARZ (PATRIK STOLLARZ)

Auch nach der Schließung der letzten Zeche im Ruhrgebiet wird in Deutschland weiter Steinkohle in Kraft- und Stahlwerken eingesetzt. Rund 14 Prozent des deutschen Stroms wurden in diesem Jahr mit Steinkohle erzeugt, schon jetzt ganz überwiegend mit Importkohle.

(c) APA/AFP/dpa/OLIVER BERG (OLIVER BERG)
(c) APA/AFP/dpa/OLIVER BERG (OLIVER BERG)
(c) APA/AFP/PATRIK STOLLARZ (PATRIK STOLLARZ)
(c) AP (Martin Meissner)
(c) AP (Martin Meissner)
(c) AP (Martin Meissner)
(c) AP (Martin Meissner)
1/16

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.