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US-Lagerbestände im FokusWarum die Ölpreise jetzt wieder nach oben zeigen

Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen. Der Preis für die Nordseesorte Brent sieg um 30 Cent auf 79,36 US-Dollar je Barrel (159 Liter).

© (c) AP (Hasan Jamali)
 

Marktbeobachter erklärten den Anstieg mit Meldungen über einem Rückgang der Ölreserven in den USA. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 79,36 US-Dollar (68,57 Euro). Das waren um 30 Cent mehr als am Vortag.

Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung stieg um 61 Cent auf 69,86 Dollar.

Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) davon ausgeht, dass die US-Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 8,64 Millionen Barrel gefallen sind. Die Entwicklung der amerikanischen Ölreserven spielte zuletzt mehrfach eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Ölpreise. Ein Rückgang der Lagerbestände kann auf eine höhere Nachfrage oder ein geringeres Angebot hindeuten und stützt in der Regel die Preise.

Am Nachmittag stehen die offiziellen Daten der US-Regierung zu den Ölreserven auf dem Programm, die den Ölpreisen neue Impulse geben dürften. Rohstoffexperten rechnen auch bei den offiziellen Zahlen mit einem Rückgang der Reserven, allerdings nur um 2,0 Millionen Barrel.

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