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Technologie-RieseWie Samsung bis 2020 alle Geräte im Haushalt vernetzen will

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung will bis 2020 alle Hausgeräte des Konzerns miteinander vernetzt haben.

© (c) APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ (TOBIAS SCHWARZ)
 

Das kündigte der in diesem Bereich für Deutschland zuständige Manager des südkoreanischen Technologie-Riesens in einem am Samstag veröffentlichten Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters an.

Bei Waschmaschinen seien es derzeit bereits 40 Prozent, sagte Alexander Zeeh. Hier könnten Nutzer beispielsweise per Sprachsteuerung kommunizieren und sich Tipps fürs Energiesparen holen. Nun gehe es darum, Kunden diese Geräte schmackhaft zu machen. Dafür liefere Samsung eine Plattform, die über alle Produkte hinweg - von intelligenten Lichtschaltern zu Sicherheitssystemen sowie Kühlschränken und Waschmaschinen - miteinander kommuniziere.

Zuletzt lief es bei den Hausgeräte-Herstellern in Deutschland aber nicht rund. In der ersten Jahreshälfte fielen die Erlöse um zwei Prozent auf knapp 4,27 Milliarden Euro. "Das war in den letzten zwölf Jahren nicht der Fall", sagte Zeeh. Kaufimpulse solle nun auch die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin bringen.

"Küche löst das Auto als Statussymbol ab"

Samsung konkurriert in dem Geschäftsfeld mit BSH und damit mit den Marken Bosch und Siemens, Whirlpool aus den USA, dem schwedischen Electrolux-Konzern, Miele sowie dem chinesischen Marktführer Haier. Bei den Südkoreanern steuert die Hausgerätesparte angesichts der Dominanz des Chip- und Smartphone-Geschäfts weniger als fünf Prozent zum Betriebsgewinn des Gesamtkonzerns bei.

Zeeh zufolge geben die Deutschen immer mehr Geld für Küchen aus: "Sie löst das Auto als Statussymbol ab." Um daran stärker mitzuverdienen, will Samsung das Geschäft mit Einbaugeräten forcieren. Samsung hat sich schon mit dem deutschen Küchenmöbel-Hersteller Nolte zusammengetan. "Wir sind im Gespräch mit weiteren Anbietern", so Zeeh.

 

IFA 2018: Die Messe-Highlights aus Berlin

Mehr als 1800 Aussteller präsentieren ihre neuesten Produkte rund um den Berliner Funkturm präsentieren. Mindestens 250.000 Besucher werden bis einschließlich 5. September erwartet.

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Die Vernetzung von Haushaltsgeräten aller Art gehört auch dieses Jahr wieder zu den Top-Trends auf der IFA in Berlin.

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Die intelligente Hausbeleuchtung lässt sich selbst von der Ferne aus steuern, der Saugroboter hört aufs Wort. Ideen für das "smarte" Zuhause sind auf der Messe allgegenwärtig.

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Dabei ist das "Smart Home" keineswegs eine neue Erfindung. Den Begriff gebe es bereits seit zwanzig Jahren, sagte Sunggy Koo, bei Samsung für smarte Anwendungen und das Internet der Dinge zuständig. Entsprechende Produkte vor allem aus dem Bereich Haushaltsgeräte würden aber nur sehr langsam von den Verbrauchern angenommen.

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Die Lebenszyklen etwa von Waschmaschinen oder Kühlschränken sind um ein Vielfaches länger als etwa IT-Produkte, ein Kühlschrank wird höchstens nach sieben, acht Jahren durch ein neues Modell ausgetauscht. "Wir stehen erst ganz am Anfang der Entwicklung", sagte Koo. Deshalb seien ein erkennbarer Mehrwert und leichte Installation für den Verbraucher besonders wichtig.

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Weltweit führende Marken präsentieren hier ihre neuesten Produkte aus den Bereichen Unterhaltungselektronik und Elektro-Hausgeräte.

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Der Markt für Unterhaltungselektronik behaupte sich trotz negativer Einflüsse wie etwa dem Handelskonflikt zwischen China und den USA in stabiler Situation, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der Messe-Ausrichterin gfu.

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Heuer stehen vor allem Trends wie Künstliche Intelligenz (KI) und Sprachsteuerung von Geräten im Mittelpunkt.

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