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Nach EU-OkayLaudamotion löst Steigflug bei Ryanair-Aktie aus

Brüsseler Wettbewerbshüter gaben Deal ohne Auflagen frei. Das tat der Ryanair-Aktie gut.

Ryanair
© APA/dpa/Markus Scholz
 

Ohne Auflagen zu verhängen hat die EU-Wettbewerbsbehörde am Donnerstag die Übernahme der österreichischen Airline Laudamotion durch die irische Billigfluggesellschaft Ryanair freigegeben. Der Ryanair-Aktie tat das offenbar gut, sie legte am Freitag bis zum Vormittag um 0,87 Prozent zu. In der Früh lag der Kurs 1,4 Prozent höher. In der Nacht ist bei Ryanair auch ein Pilotenstreik zu Ende gegangen.

Ryanair mit Sitz in Dublin ist im März mit einem Viertel bei der Airline des Ex-Rennfahrers Niki Lauda eingestiegen, strebte aber gleich 75 Prozent an. Diese Übernahme wurde nun gebilligt.

Die Iren haben sich mit der operativ schon vorweggenommenen Übernahme Zugriffe auf weitere Start- und Landerechte in Deutschland und Österreich verschafft. Die EU-Behörden sahen durch die Ausweitung der Slots keine negativen Effekte für Flugpassagiere.

Laudamotion ist die Nachfolgegesellschaft der ehemaligen Air-Berlin-Tochter Niki. Niki Lauda hatte heuer zu Jahresbeginn die von ihm gegründete Airline aus der Insolvenz zurückgekauft, auf Laudamotion umgetauft und im März einen ersten Teil an Ryanair verkauft.

Die irische Airline ist gerade mit einem Arbeitskampf konfrontiert. Nach ihrem Streik am gestrigen Donnerstag wollen die irischen Piloten auch am 20. und 24. Juli wieder in den Austand treten. Auch Ryanairs Kabinenpersonal will in mehreren Ländern streiken, nach bisherigen Ankündigungen am 25. und 26. Juli.

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