DigitalisierungSo kommt jedes KMU zur Digital-Förderung

Erster einträchtiger Auftritt der Koalition: Förderaktion von Wirtschaftskammer und Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds für die fällige Digitalisierungsoffensive.

Eintracht in Rot-Schwarz: Zafoschnig, Venus, Steinkellner, Schaunig, Juritsch
© KWF | Fritz Press GmbH ©fritzpre
 

Finanzreferentin Gaby Schaunig (SPÖ) und Wirtschaftsreferent Ulrich Zafoschnig Seite an Seite im KWF und abgestimmt mit der Wirtschaftskammer, die Jutta Steinkellner repräsetierte. Dieser erste gemeinsame Auftritt der neuen Koalition am Montag in Klagenfurt galt der Digitalisierung, wobei die Kammer mit einer geförderten Beratungsaktion die Hauptrolle spielt.

Mit dem bundesweiten Programm kmudigital.at fördert die Kammer jedem KMU einen Online Status Check und eine Basis-Potenzialanalyse durch zertifizierte IT-Berater zu 100 Prozent bis 600 Euro. Für eine weitergehende Fokusberatung zu E-Commerce, und Social Media, Geschäftsmodelle und -prozesse sowie IT-Sichereit 50 Prozent bis 1000 Euro.

Voraussetzung ist, dass die Beratung einer der 15 zertifizierten Kärntner IT-Berater vornimmt. Die Liste dieser ausgesuchten Mitglieder der Fachgruppe der IT-Berater ist auf der WKK-Website einzusehen. Laut Steinkellner kann jeder Berater per Prüfung an der Inhouse Akademie in Wien die Zertifizierung versuchen.

Erst mit dieser Beratung ist man auch antragwürdig für eine Förderung für Digitalisierungsmaßnahmen beim KWF, der laut den Vorständen Sandra Venus und Erhard Juritsch dafür bis 2019 eine Million Euro bereitstellt, vorrangig für Qualifizierung.

"Ich hoffe, dass mit diesem Projekt das Bewusstsein für Digitalisierung steigt, und auch KMU den Anschluss an die digitale Welt nicht verlieren", sagte Zafoschnig. "Vielen KMU fehlt die Digitalisierungs-Strategie", so Schaunig deshalb habe man 2018 zum Jahr der Digitalisierung ausgerufen. Der öffentliche Budgetsansatz dafür bleibe bei 100.000 Euro für öffentliche Auftritte und Organisation.

Die im Regierungsprogramm angekündigten je 20 Millionen Euro für das Glasfasernetz in den kommenden drei Jahren würden laut Schaunig zu 18 Millionen aus direkten Landesmitteln und der Rest aus Bedarfszuweisungen der Gemeinnde kommen. Zur möglichen Nutzung des 2000 Kilometer langen Glasfasernetzes der Kelag sagte Schaunig: "Es gibt eine Reihe von Partnern, wir werden mit jedem operieren, der sich beteiligen will."

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.