Airliner Niki Lauda Stationen seiner Luftfahrt-Laufbahn

Lauda Air, flyniki, Lauda Motion - und jetzt die Rückkehr zur Niki. Laudas turbulente Luftfahrt-Karriere in Bildern.

Der Airliner Niki Lauda

Der Start des Rennfahrers im Fluglinien-Geschäft verlief zäh. Nachdem er am 28. September 1979 mit dem berühmten Spruch "Ich habe genug vom Im-Kreis-Fahren" überraschend seinen Rücktritt aus dem Rennsport bekanntgab, erwarb er eine Bedarfsflugkonzession und gründetet mit zwei Flugzeugen seine Lauda Air.

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Der Airliner Niki Lauda

Allerdings wurde ihm rasch klar, dass es alleine nicht ging. Nach einem Formel I-Comeback, das 1984 mit dem dritten Weltmeistertitel belohnt wurde, verabschiedete er sich Anfang November 1985 endgültig aus dem Grand-Prix-Zirkus und widmete sich ganz dem Aufbau seiner Fluglinie Lauda Air.

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Der Airliner Niki Lauda

Diesmal kooperierte er mit Basile Varvaressos und dessen Reiseveranstalter Itas und baute die Chartergesellschaft in wenigen Jahren zu eine vollwertigen Fluglinie mit weltweiter Linienkonzession aus und brachte sie an die Börse.

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1993 stieg die deutsche Lufthansa mit einer Sperrminorität bei der Lauda Air ein und stockte später auf 39,7 Prozent auf. 1997 übernahm die AUA 36 Prozent der Lauda Air (die Lufthansa zog sich schrittweise zurück) und kaufte Niki Lauda nach jahrelangem, heftigen Streit - an dessen Höhepunkt Lauda 2000 als Vorstand zurücktrat - 2001 endgültig aus.

Der Airliner Niki Lauda

Nach zwei ersten Airline-Unternehmungen - darunter die spektakulär in der AUA (Austrian Airlines) aufgegangene Lauda Air - hatte Lauda 2003 im Zuge des Kaufs der Österreich-Tochter des deutschen Aero Lloyd eine Low-Cost-Airline namens flyniki bzw. Niki aufgestellt.

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Schon ein Jahr später, 2004, kam mit 24 Prozent die Air Berlin an Bord, 2010 stockten die Deutschen bei Niki auf knapp 50 Prozent auf.

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Der Airliner Niki Lauda

Ende 2011 schluckte Air Berlin den Rest. Jahrelang saß Lauda selber als Linienpilot im Cockpit.

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Der Airliner Niki Lauda

In der Branche wurde Laudas Rückzug 2011 als Niki-Gesellschafter als "perfekter Ausstieg" gewertet - zudem als Formalakt, weil Air Berlin seit der Aufstockung und Option auf Laudas Anteile in der österreichischen Gesellschaft ohnehin schon den Durchgriff hatte.

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Der Airliner Niki Lauda

Seit er unter die Luftfahrtunternehmer ging, gilt Lauda als "Airliner", eigentlich die Bezeichnung für ein Flugzeug. Ende der 90er Jahre trat er seine damalige Lauda Air an den Erzkonkurrenten AUA ab, um 2003 eine neue Fluggesellschaft zu gründen und abermals gegen die AUA anzufliegen. Ab 2011 gehörte "Niki" - bis zu Insolvenz- ganz der Air Berlin, die 2017 in die Pleite schlitterte. Die AUA gehört schon seit Jahren der deutschen Lufthansa.

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Der Airliner Niki Lauda

Lauda erlebte viele Höhen und Tiefen in seiner Karriere, den Steuerknüppel hat er dabei nie gern aus der Hand gegeben.

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Der Airliner Niki Lauda

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