Transgourmet Wie die Limo-Marke Keli die Gastronomie erobern soll

Der Gastronomiegroßhändler Transgourmet geht eine strategische Kooperation samt Lizenzvertrag mit Keli Limonade ein.

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Keli Limonade soll so wieder stärker in der heimischen Gastronomie verankern, sagte Thomas Panholzer, Geschäftsführer von Transgourmet Österreich.

Für den Gastronomiegroßhändler aus Oberösterreich sei Keli aus mehreren Gründen ideal, sagte Panholzer: "Wir haben eine Umfrage unter Gastronomen machen lassen und waren wirklich überrascht, dass Keli unter den Top Ten der bekanntesten Limonade-Marken war und dass neun von zehn Befragten die Marke kannten - und das, obwohl die Hochzeit dieser Limonade eigentlich schon vorbei ist." Man habe nun also nicht nur eine Kooperation mit einer österreichischen Marke, sondern auch ein starkes und bekanntes Produkt am Start.

So sieht die Zusammenarbeit aus

Die Zusammenarbeit zwischen Transgourmet und dem Keli-Markeninhaber, der Salzburger ZF Getränke GmbH, sieht so aus, dass Transgourmet die exklusiven Vertriebsrechte für unter anderem Schank- und Containerware, Keli als Saft und Gläser hat. Der Großhändler will außerdem die Gastronomie-Gebinde von Keli in einer eigenen Produktion in Allhau im Burgenland abfüllen, für die bisherigen Produktionsstandorte soll sich nichts ändern.

Die Limonade aus Linz feiert im Jahr 2020 ihr 60-Jahr-Jubiläum - für Panholzer ein Datum für ein erstes Ziel: "Bis dahin soll die ausgelieferte Menge der 0,33 Liter-Flaschen auf mehr als 1,5 Mio. Stück verdoppelt werden." Ein weiteres Ziel sei es, dass in jedem Ort in Österreich ein Unternehmen zu finden sein soll, das Keli Limonade anbietet. In die Bewerbung in der Gastronomie und Merchandising-Produkte werden laut Panholzer "mehrere 100.000 Euro" investiert.

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Lesenswert?

Will

er auch Sinalco wieder zurück haben?

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