Aktuelle Trends im ÜberblickAnstieg der Immobilienpreise: Keinerlei Bremsspuren zu erkennen

Eine Rekord kassiert den nächsten: Bei den Immobilienpreisen gibt es weiter nur eine Richtung, die nach oben. Daran dürften auch die geplanten Kreditregulierungen nichts ändern, erwartet man bei Remax Österreich. Österreichweit am stärksten sollen heuer ausgerechnet die Preise in der Steiermark und Kärnten anziehen.

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Diese Zahlen sagen vielleicht nicht alles, aber viel: 2021 haben in Österreich Immobilien im Wert von voraussichtlich mehr als 40 Milliarden Euro ihre Besitzer gewechselt. Das ist deutlich mehr als doppelt so viel wie vor zehn Jahren. Bei 16 bis 17,5 Milliarden Euro lag das jährliche Transaktionsvolumen zwischen 2011 und 2013. Seitdem gibt es kein Halten mehr bei den Preisen. Das Angebot ist knapp, die Nachfrage hoch. Und Regionen wie die Steiermark und Kärnten, wo es zuweilen noch vergleichsweise günstige Angebote gab, ziehen jetzt voll nach.

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Sheshen
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Wo geht es hin?

Ich sage immer, wenn ich mir das Ganze nicht nur bei uns sondern z.b. auch in DE ansehe, dass Wohnen wie z.b. in Rio de Janeiro oder anderen Städten immer näher rückt. Vielleicht übertrieben schwarz gesehen, da bei uns in Europa nicht diese Menschenmassen leben, aber aufgrund der Preisentwicklung irgendwann möglich. Die Generation Erben ist auch einmal nicht mehr da.

GanzObjektivGesehen
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Über hohe Treibstoffpreisr regt sich jeder auf.

Klimakrise oder Klimaziele hin oder her.
Auch die Seilbahnbetreiber geben eine gute Zielscheibe ab.

Und die Immobilienbranche? Wohnen und Ernährung sind zwei wichtige Faktoren im Leben eines Menschen. In beiden Bereichen steigen die Preise (unverhältnismäßig) ununterbrochen an.

Das bringt viele Menschen in den unteren Einkommensschichten in ernste Probleme.

Aber die „freie Marktwirtschaft“, „Angebot und Nachfrage“. Wieder einmal gibt es nur Rechte, keine Pflichten. Ausgenommen ein Recht auf leistbaren Wohnraum und der Pflicht zu solidarischem Verhalten.

Und keine Änderungen sind in Sicht…..

jg4186
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Verhältnis stimmt nicht

Das Verhältnis Einkommen - Haus-, Wohnungspreis stimmt schon lange nicht mehr. Viele junge Paare können sich schwer bis nicht mehr ein Eigenheim leisten, auch gut Verdienende nicht. Weil Grund und Boden, Wohnungen und Häuser zu stark zum Spekulationsobjekt geworden sind, weil Versicherungen, Banken, Wohlhabende ihr zu viel an Geld hier investieren und lagern - und damit gut verdienen wollen. Und unsere Kinder kommen da nicht mit. Da liegt Sprengkraft drin.
Warum wohl gewannen in Graz die Kommunisten die Wahlen?

GeminiX
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Also das kann ich nicht bestätigen.

Bei uns im Ort schießen die Einfamilienhäuser nur so aus dem Boden. Wer baut? Junge Leute - unter 25. Auch jetzt, trotz enormer Steigerung der Baukosten. Wie? Keine Ahnung. Mit Mama, Papa und variablen Kreditzinsen am Limit.

jg4186
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Ja schon ...

... das geht vielleicht noch am Land: Die Eltern stellen den Baugrund zur Verfügung, Die ganze Familie, Freunde, Bekannte helfen mit - jeder kann irgendwas. Da geht das noch, diese Jungfamilien sind dann nicht angewiesen auf eine öffentlich geförderte Wohnung - gut so .
Nur das geht in der Stadt nicht, schon lange nicht mehr.
Und alle, die am Land (billiger) bauen, fahren dann mit dem Auto in die Stadt zur Arbeit - das nur zum Thema Luftqualität in Graz.

petera
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Immer diese Durchschnittswerte

€310.000 für ein "Durchnittshaus".

€700.000 in Graz bzw Umgebung (was noch günstig wäre) und zwei um je €115.000 in Eisenerz ergeben im Schnitt auch €310.000.

In halbwegs guter Lage muss man für ein Haus mit 800m2 Grundstück - sofern man überhaupt eines bekommt - inzwischen mit Preisen zwischen 450.000 - 1.000.000+ rechnen. Wobei bei den 450.000 ist man eher in der Nähe von nicht so begehrten Bezirkshauptstädten angekommen.