Angst vor leeren RegalenFrühes G'riss um Geschenke, aber Handel zittert um Weihnachtsgeschäft

Der Lockdown für Ungeimpfte trifft den Kärntner Handel in Vorweihnachtszeit hart. Es wird weniger konsumiert, aber mehr „gehamstert“. Es herrscht Angst vor leeren Regalen.

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Für den Handel stehen die wichtigsten Wochen des Jahres bevor. In die Höhe schnellende Coronazahlen, ein Lockdown für Ungeimpfte und ein drohender Lockdown für alle lassen die Branche um das Weihnachtsgeschäft zittern. Der Wegfall der ungeimpften Kunden lässt die durchschnittlichen Ausgaben österreichweit im Schnitt um 30 Millionen Euro pro Tag sinken, zeigen Berechnungen der Kepler-Universität Linz.
Der Handelsverband spricht schon von einem wöchentlichen Umsatzeinbruch im Non-Food-Handel von bis zu 350 Millionen Euro. „Die neuen Maßnahmen kommen für den Kärntner Handel einem Quasi-Lockdown gleich. Die Stimmung ist gedämpft und der Ausblick in die nächsten Wochen und Monate ist kein schöner“, sagt Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Kärnten.

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