Wirtschaftsstudie"Erreichbarkeit ist die zentrale Schwäche Kärntens"

Eine große, neue Studie belegt Kärntens wirtschaftlichen Aufholprozess. Kärnten darf sich "Hire", hochentwickelte Industrieregion, nennen. Die Infrastruktur, die Abwanderung junger Menschen, der Facharbeitermangel und die Kinderbetreuung sind jedoch enorme Herausforderungen.

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Studienautor Eric Kirschner, AK-Präsident Günther Goach, LH Peter Kaiser, AK-Direktorin Susanne Kißlinger. "Die Position ist keinesfalls gesichert." © Puch Johannes
 

Wie mittels "einer wolbestellten Lands-Oeconomie Österreich über alle andere Staat von Europa zu erheben" sei - darum ging es bereits 1684 in den Überlegungen des Nationalökonomen Philipp Wilhelm von Hörnigk. Wie die Landes-Ökonomie Kärntens ausgerichtet werden soll, darum geht es in einer bemerkenswerten Studie, die Ökonom Eric Kirschner vom Joanneum Research am Montag präsentiert hat. Seine  Untersuchung des "Strukturwandels der Kärntner Wirtschaft" im Auftrag der Kärntner Arbeiterkammer ist auch als eine Art Handlungsanleitung für die heimische Wirtschaftspolitik erstellt und legt den Finger auf so manches Symptom. Sie belegt, dass sich Kärnten zwar zu einem international erfolgreichen Wirtschaftsstandort entwickelt hat und seine Arbeitsproduktivität hoch ist. Enorme Herausforderungen habe Kärnten aber in Bezug auf den demografischen Wandel, der Abwanderung junger Menschen und dem Facharbeiter-Mangel zu bewältigen. Hier die Details:

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