Onda TLC aus KlagenfurtNeue 5G-Lösung "schwappt" nach Österreich

Die italienische Elektronik-Marke Onda TLC mit Sitz im Lakeside Park in Klagenfurt wächst in einer umkämpften Branche und steht jetzt kurz vor dem Marktstart in Österreich: mit Laptops, Modelms - und einem mobilen 5G-Router.

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Aldo Minucci (li.) und Renato Tomasini: "Das drahtlose Modem für den Breitband-Internetzugang ist die Zukunft der 5G-Technologie." © Onda TLC/KK
 

Die italienische Marke Onda TLC mit Zentrale im Lakeside Park in Klagenfurt bereitet ihren Marktstart in Österreich vor. Onda entwickelt Laptops, WLAN-Router und 5G-Modems, deren Fokus auf einfacher Bedienbarkeit und einem guten Preis-Leistungsverhältnis liegt. Gespräche mit großen Telekom- und Netzanbietern sind offenbar kurz vor dem Abschluss.

Onda (Italienisch: Welle) war in Italien Marktführer bei drahtlosen mobilen Breitbandgeräten zur Datenübertragung. 2017 wurde die Marke verkauft, die neu gegründete Onda TLC siedelte sich in Klagenfurt an. Der Kernmarkt für die Modems, Smartphones, Laptops und weiteren Elektronikgeräte, für die Onda TLC Design und Software entwickelt, war bisher Italien. Darüber hinaus ist das Unternehmen in der Schweiz, Slowenien, Kroatien und Serbien aktiv.

Onda „DM 100“, ein mobiler Router mit 5G-Technologie Foto © Onda TLC/KK

Nun will der Elektronikgeräte-Spezialist auch in den österreichischen Markt "schwappen", sagt CEO Renato Tomasini. Unter seine Führung hat Onda TLC den Umsatz seit 2018 jedes Jahr verdoppelt. 2020 lag er bei acht Millionen Euro, für 2021 werden 15 Millionen Euro prognostiziert, daher werden auch weitere Mitarbeiter gesucht. „Das Wachstum ist auch der Partnerschaft mit der UniCredit Bank Austria zu verdanken, die an uns geglaubt hat“, so Tomasini. 

Onda-Laptop „Oliver“, entwickelt für Fernunterricht und Smart Working Foto © Onda TLC/KK

Die Einführung von 5G ist laut Onda-Präsident Aldo Minucci eine Chance für das Unternehmen: "Das drahtlose Modem für den Breitband-Internetzugang stellt die Zukunft der 5G-Technologie dar,
die eine mobile und kostengünstige Alternative zum teuren Ausbau fester Breitband-Verbindungen sein könnte. Vor allem in Regionen ohne Verkabelung."

Kommentare (1)
martinx.x
2
1
Lesenswert?

verwirrende Überschrift!

in der jetzigen Zeit, wo alles über 2G, 3G etc. spricht, ist es wirklich nicht notwendig, auch noch Artikel mit 5G zu veröffentlichen.