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Uber baut wieder ausTaxifahren ohne Taxameter in Wien, vielleicht auch in Graz

Tausende Mietwagenfahrer verloren ihren Job, weil nun ein Taxischein notwendig ist. Vorbestellte Taxifahrten gibt es ab März mit Pauschalpreis. Der Anfang wird in Wien gemacht. In Graz laufen noch Gespräche.

Demo für gleiche Bedingungen, 2019 in Wien
Demo für gleiche Bedingungen, 2019 in Wien © APA/LUKAS HUTER
 

Ab 1. März ist in Österreich erstmals das Taxifahren ohne Taxameter möglich. Die Zusammenlegung des Taxi- und Mietwagengewerbes, auch bekannt als "Lex Uber", trat heuer bereits am 1. Jänner in Kraft. Großteils wurden die Regelungen des Taxigewerbes übernommen, aber etwas mehr preisliche Flexibilität geschaffen. Alle Fahrer müssen nun einen Taxischein besitzen, tausende Mietwagenfahrer verloren ihren Job.

Kommentare (5)
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dieRealität2020
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das kann für die 5000 Betroffenen ja kein wesentliches Problem sein, alle sind letztendlich happy

Dann macht man halt den Taxiführerschein, wobei natürlich dementsprechende Deutschkenntnisse vorhanden sein müssen. Na ja wie ich sehen konnte, ein schöner finanzieller Zugang für die zuständige WKO, bei der auch Uber Mitglied ist. Und dementsprechende jetzt erhöhte Beiträge einzelne muss. Eine schöne Sache alle sind beim Geschäft dabei. Der Konsument, der Fahrer, Uber und die WKO. Nicht zu vergessen der Staat, insbesondere die Finanz.
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Das Wirtschaftsgefüge der Branche u.a. Taxilenker hat österreichweit auch je nach Länder einen großen Spielraum erhalten.
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Wie nachfolgende Tabelle zeigt, sind die Aufwendungen für den eigentlichen Taxischein recht günstig. Die vielen zu erfüllenden Anforderungen verteuern ihn jedoch:
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Antragsstellung 40 – 60 EUR
Augen-, hausärztliche und medizinisch psychologische Untersuchung 90 – 200 EUR
polizeiliches Führungszeugnis 13 EUR
Ortskundeprüfung 20 – 60 EUR
aktuelles Lichtbild 10 – 25 EUR
Prüfungsgebühr 55 – 60 EUR
Taxikurs incl. Prüfung 100 – 200 EUR
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Sie müssen demnach mit Kosten von mindestens 200 EUR rechnen.
Für eine haupt- nebenberufliche Tätigkeit eine Investition von 200 Euro aufzubringen dürfte kein Problem darstellen.

purplish
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Der Inhalt ist entscheidend...

Ein Führungszeugnis alleine reicht ja nicht, es muss ja auch den richtigen Inhalt haben, sprich einwandfreien Leumund zeigen. Und hier ist für viele der angeblichen 5000 der Hund begraben.
Die Deutschkenntnisse wurden in der neuesten Novelle nach unten nivelliert, trotzdem wird das für viele eine schwere Hürde.
Der Artikel ist aber ohnehin eher schwaches copy&paste. Gerade im Absatz mit den Deutschkenntnissen gibt es haarsträubende Fehler. Und am 28. Februar von "das wird voraussichtlich Mitte Februar geschehen" zu sprechen, zeigt die Gedankenlosigkeit des Redakteurs.

dieRealität2020
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sorry, hier irren sie sich

bitte nachschlagen und nachfragen

dieRealität2020
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sie kennen die Bedingung zur Erlangung eines Taxiführerschiens nicht?

Vorstrafen war schon von jeher auf Grund von Höchstgerichtsentscheidungen kein großes Problem, im Gesetz gibt es hier schon seit Jahrzehnten einen großen Spielraum. Denn wer einen normalen Führerschein besitzt, wird größtenteils zugelassen. Desgleichen auch bei der Selbstständigkeit. Auch beim "normalen Führerschein" gibt es einen großen Spielraum, den das Verkehrsamt bzw. der zuständige Beamte oder der Direktor des Verkehrsamtes auslotet.

purplish
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Die Voraussetzungen...

... Zur Erlangung eines Taxilenker Ausweises, beziehungsweise die Kostentabelle sind von Ihnen relativ eigenartig aufgeführt. Bevor man das glaubt, empfehle ich jedem Interessierten, sich selbst auf der WKO Seite schlau zu machen. Nur kurz zusammengefasst belaufen sich die Kosten für Kurs und erstmalige Prüfung auf etwa 520 Euro. (400+120). Für ehemalige Mietwagenlenker gibt es spezielle Angebote. Vor allem was die Zuverlässigkeit der Lenker betrifft, haben Taxilenker wesentlich höhere Anforderungen zu erfüllen, als dies für Mietwagenlenker galt.