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Umsatz sinktCoronakrise bremst Nobelmarke Gucci aus

Corona setzt dem jahrelangen rasanten Wachstum von Gucci abrupt ein Ende. Das wirft auch den Mutterkonzern Kering zurück. Kann Gucci mit seiner neuen Strategie die Preise besser kontrollieren?

Gucci-Schau (2018 in Mailand) © AP
 

Corona setzt dem jahrelangen rasanten Wachstum von Gucci abrupt ein Ende. Der Umsatzrückgang der Nobelmarke belastet die Erlöse des französischen Luxusgüterkonzerns Kering. Im Schlussquartal 2020 sackte der Umsatz der Marke um zehn Prozent auf 2,28 Milliarden Euro ab. Der Konzernumsatz von Kering sank um acht Prozent auf vier Milliarden Euro, so Kering-Chef Francois-Henri Pinault. Die Aktien sackten zum Handelsstart um fast acht Prozent ab.

Francois-Henri Pinault Foto © AP

Den Konzern belastet auch seine neue Strategie, den Vertrieb von Gucci im Großhandel herunterzufahren. Dadurch will Kering das eigene Image und die Preise für Lederhandtaschen und weitere Artikel besser kontrollieren.

Auf Jahressicht ergibt sich für Kering insgesamt ein Umsatzrückgang von  16 Prozent auf 13 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis des fortgeführten Geschäfts sackte um gut ein Drittel auf drei Milliarden Euro ab. Der bereinigte Gewinn fiel um fast 40 Prozent auf zwei Milliarden Euro.

 

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