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Jahre nach der PleiteEx-Dayli-Chef Haberleitner schlittert in Privatkonkurs

Sieben Jahre nach der Pleite der Drogeriekette Dayli, die aus den Schlecker-Filialen hervorging, ist nun ihr ehemaliger Chef, der 75-jährige Rudolf Haberleitner, selbst insolvent.

© FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUM
 

Jahre nach der Pleite der Drogeriekette Dayli (vormals Schlecker) ist nun der ehemalige Chef der Handelsfirma, Rudolf Haberleitner, selbst insolvent. Mit Beschluss vom 29. Dezember des Bezirksgerichtes Innere Stadt Wien ist über das Haberleitners Vermögen das Schuldenregulierungsverfahren eröffnet worden, gab der Gläubigerschutzverband KSV1870 am Mittwoch bekannt.

Nähere Angaben zur Anzahl der betroffenen Gläubiger sowie zu den Aktiva und Passiva liegen noch nicht vor. Haberleitner ist erst kürzlich vom Vorwurf der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen in einem Strafprozess am Landesgericht Linz freigesprochen worden.

AUSTRIA ECONOMY DAYLI
Dayli-Filiale in Wien (2013) Foto © EPA

Seit Oktober ist der Freispruch rechtskräftig. Ein weiterer Punkt, in dem es um nach dem Eintreten der Zahlungsunfähigkeit noch ausbezahlte Geschäftsführerbezüge geht, wird mittels Diversion erledigt.

Bei der Pleite von Dayli im Jahr 2013 haben 3500 Beschäftigte ihre Jobs verloren. Die im Insolvenzverfahren anerkannten Forderungen belaufen sich auf knapp 113 Millionen Euro.

Kommentare (1)
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jaenner61
2
24
Lesenswert?

ich glaub....

dass wir uns um seine finanzen keine sorgen machen müssen. solche leute wissen es sich schon rechtzeitig zu richten 😉