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1,3 Mio. Sendungen pro TagSo kämpft die Post gegen die täglich wachsende Paketflut an

Weihnachten und Lockdown: Flut an Paketen bringt die Post an ihre Leistungsgrenzen. 1,3 Millionen Stück pro Tag sind aktueller Rekord, geschlichtet wird rund um die Uhr. Lokalaugenschein im Verteilzentrum Kalsdorf.

Sortieren, schlichten, verteilen: Logistikzentrum Kalsdorf bei Graz © Alexander Danner
 

Rekord! Schon wieder – der neue Höchstwert übertrifft sogar die Erwartungen der Post. Anfang Dezember sprang die Zahl der an einem Tag eingesammelten, sortierten und verteilten Pakete erstmals über die Million, diese Woche auf die Marke von 1,3 Millionen – eine Steigerung um 70 Prozent im Vergleich zum stärksten Tag des Vorjahres.

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Danke für Ihr Verständnis.

satiricus
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Es würde mich nicht wundern, wenn ...

... die Post-Vorstände demnächst das Bundesheer zur Arbeitsbewältigung anfordert. Immerhin wollen die Aktionäre ja auf ein neues Rekordjahr verweisen und die entsprechenden Dividenden abcashen. Für die Vorstände wird's wahrscheinlich auch noch 'wohlverdiente' Boni geben und für die HacklerInnen in den Paketverteilerzentren fällt noch ein "großes Dankeschön für Ihren Einsatz" ab.....
Wenn es anders wäre, wäre es nicht Österreich :-(

Quack9020
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Null Verständnis

Die Post hatte 9 Monate Zeit Personal anzustellen, Kapazitäten zu erweitern und sich auf die Situation einzustellen.

Am Schalter sagt auch niemand nein, wenn eine 75 Jährige EMS bezahlt und der Mitarbeiter schon weiß, dass es nicht rechtzeitig ankommen wird, aber laut Anordnung nichts sagen darf.

Auch der Vorstand nimmt seinen Bonus und den Aktionär freut es.

Der komplette Vorstand gehört angeklagt. Teilweise werden hier gesetzlich verankerte Leistungen nicht mehr erbracht. Vorsätzlich.

Ich habe nur Respekt vor jedem Mitarbeiter in den Filialen, Zentren und Fahrzeugen. Die bekommen das ab, was der Vorstand abbekommen sollte und können nichts dafür.

DergeerderteSteirer
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Den Leuten (Arbeitern, Arbeiterinnen, Zustellern) des Verteilerzentrums ist höchste Annerkennung für ihr Tun zu schenken, ................

Arbeitsplätze sind wichtig und gut das es sie gibt, eines ist jedoch ein trauriger Fakt das solche Mengen von Paketen entstehen ob sie nun "wirklich benötigt werden oder nicht" (Grundversorgung !).
Der/die Besteller und der/die Kunde(n) trägt einen großen wie maßgeblichen Teil dazu bei das sie so überbordend entstehen !
Leider ist es vielen Kunden und Bestellern "wurscht" ob diese Leute (Mitarbeiter) dreischichtigt hackeln müssen (es werden ja schon Sonntagsschichten in Betracht gezogen bzw. teils eingefordert) nur das jeder Online - Junky sein bestelltes bekommt, "wurscht" ist den Junky's ebenfalls das die Mitarbeiter körperlich und mental am Ende sind !
Die "Geiz ist Geil " Anteile der Gesellschaft sollten sich selbst dort hinstellen und die Füße aus dem Körper laufen müssen um mal zu begreifen wie sich das anfühlt !

Meine Hochachtung und emphatisches Mitgefühl den "Hacklern" im Verteilerzentrum, bleibt trotz all der Mühen gesund und passt's auf euch auf !!

Quack9020
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Ihr Groll

Sollte nicht auf den Konsumten abzielen. Auch wenn nur 20% der Pakete von österreichischen Shops sind, sichert jedes davon Arbeitsplätze.

Für die jetzige Situation ist einzig der Vorstand der Post schuld und gehört dafür vor Gericht gestellt.

Wer bewusst in so eine Situation steuert, handelt strafrechtlich relevant.

Wenn das ein kleiner Unternehmer macht, geht er sitzen. 9 Monate sind für einen Milliarden Konzern Zeit genug um Vorbereitungen zu treffen. Die wurden hier vorsätzlich und zur Gewinnoptimierung nicht getroffen.

Es wird im Moment für eine Leistung Geld kassiert, die nicht erbracht wird. Und wie immer ist Corona, der Konsument oder Amazon schuld. So einfach ist die Sache aber nicht.

erstdenkendannsprechen
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ich halte nicht viel von online-bestellungen, die oft steuermäßig österreich viel weniger bringen als einkauf im laden um die ecke,

und die unternehmen unterstützen, deren mitarbeiterführung man zumindest bedenklich (oder aber deutlich auf ausnutzung basierend) nennen kann.
was ich nicht verstehe ist die "klage" von paketversanddiensten und der post, wenn die frequenz sich erhöht. das ist ihr geschäft. sie verdienen auch damit. und haben wir nicht vor jahren oft die klage lesen können, private paketdienste werden der post umsatzverluste bringen etc?
oder ist es eher ein mediales thema?

Guccighost
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Die Politik ist schuld nicht Amazon

Amazon zahl seinen Mitarbeiten Kollektiv was vorgeschrieben ist genau so gehts mit den Steuern alles ganz legal.
Wenn dann muss die Politik das ändern aber sie tut es nicht.
Übrigens alle wollten damals in die EU grenzenlos einkaufen wurde uns versprochen
also was regst euch heute auf.

erstdenkendannsprechen
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ich darf die unternehmenspolitik aber schon

nicht für gut befinden, oder?
und kritik ist erlaubt?