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Pearle-Chef GruberChef von Optikerkette: „Mehr Kunden durch Bildschirmarbeit“

Österreichs größte Optikerkette Pearle hat die Krise genutzt, um den Online-Shop auszubauen. Trotz massiver Umsatzverluste durch den Shutdown setzt man auf Expansion, sagt Geschäftsführer Christoph Gruber.

Pearle Geschäftsführer Christoph Gruber © Lukas Bezila/Pearle/KK
 

Bei einer Brillen-Anpassung ist der Ein-Meter-Corona-Abstand schwer einzuhalten. Geht die Frequenz zurück?
CHRISTOPH GRUBER: Es gab in den letzten Wochen erwartungsgemäß einen Rückgang beim Verkauf von Brillen. Bei uns gehört es zum Standard, dass man vor der Neuanschaffung einer Brille eine Sehstärkenmessung durchführt. Unsere Produkte sind in der Regel beratungs- und serviceintensiv, was auch mit einer körperlichen Nähe zum Kunden verbunden ist. Da ist es schwer, immer die aktuell empfohlene Distanz von mindestens einem Meter einzuhalten. Wir können unser Service aber aufgrund unserer Hygienestandards und Schutzmaßnahmen weiterhin problemlos durchführen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob es allgemein weniger Nachfrage gibt oder ob sie sich einfach nur auf einen späteren Zeitpunkt verlagert.

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