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CornonavirusTUI setzt größten Teil seiner Reiseaktivitäten aus

Der Reisenkonzern will Kosten senken und Staatsgarantien zur Unterstützung beantragen.

© Tui/KK
 

Der Touristikkonzern TUI setzt wegen der Coronavirus-Krise den größten Teil seiner Reiseaktivitäten aus. Eine Prognose der Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr traut sich das Management angesichts der Belastungen nicht mehr zu.

"In dem sich gegenwärtig schnell verändernden Umfeld bleiben die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Gäste und Mitarbeiter auf der ganzen Welt von höchster Wichtigkeit. Deshalb hat der TUI-Konzern beschlossen, den größten Teil aller Reiseaktivitäten, einschließlich Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Hotelbetrieb, bis auf weiteres auszusetzen", heißt es. Dies solle einen Beitrag zu den weltweiten Bemühungen der Regierungen leisten, die Auswirkungen der Verbreitung des Covid-19 abzuschwächen.

Um die Folgen der Krise auf das Jahresergebnis zu mildern, sollen die Kosten nun deutlich gesenkt werden. Zudem will der Konzern Staatsgarantien zur Unterstützung beantragen, bis der normale Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Aktuell verfügt TUI den Angaben zufolge noch über Finanzmittel und verfügbare Kreditfazilitäten in der Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro.

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