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Sparkassen-StudieKärntner schätzen ihre "Pflegelücke" auf 1600 Euro

Ohne private Vorsorge sinkt der Lebensstandard: Diese Botschaft ist angekommen. Kärntner Sparkasse und s-Versicherung wollen nun Mut machen - zu einer Risikobeimischung bei der privaten Vorsorge. Und dazu, früher damit zu beginnen.

© Heiko Küverling - stock.adobe.c
 

Die Demographen sind sich sicher: In den nächsten Jahrzehnten steigt die Lebenserwartung der (neugeborenen) Österreicher stetig an. Im Jahr 2080 dürfte sie ihren Höchststand erreichen: mit 89 Jahren bei den Männern und 92 Jahren bei den Frauen. Damit würden im Vergleich zum aktuellen Stand zehn Lebensjahre für die Männer und acht Lebensjahre für die Frauen dazukommen. Zeit, in der die Pensionisten mehr Geld für Freizeitaktivitäten ausgeben werden. Zeit aber auch, in der sie mehr Geld für ihre Pflege brauchen.

"Monatliche Lücke"

Eine Imas-Studie im Auftrag von s-Versicherung und Kärntner Sparkasse zeigt auf, dass den Kärntnern das durchaus bewusst ist. 95 Prozent der Befragen geben an, dass die Menschen mehr private finanzielle Vorsorge für den Lebensabend treffen müssen, berichtet Manfred Bartalszky, Vorstand der Wiener Städtischen Versicherung und dort zuständig für die Marke s-Versicherung.
Wie hoch schätzen Sie Ihre persönliche, monatliche Lücke zwischen den staatlichen Leistungen und den tatsächlichen Pflegekosten? Auf diese Frage antwortet der Durchschnitt der Befragten in Kärnten mit: "1600 Euro". Glauben Sie, dass Sie zum Zeitpunkt Ihrer Pensionierung alleine mit Ihrer staatlichen Pension Ihren aktuellen Lebensstandard halten werden können? 65 Prozent der befragten Kärntner glaubt das "überhaupt nicht".

"Keine Angst vor Risikobeimischung"

Das Bewusstsein um die Pensionslücke ist also da - allerdings wird nicht danach gehandelt. "120 Euro legen die Österreicher im Schnitt für Pensions- und Gesundheitsvorsorge zurück. Das ist aus meiner Sicht zu wenig", sagt Rudolf Köberl, Bereichsleiter für Privatkunden bei der Kärntner Sparkasse. Und ergänzt: "In diesem Zinsumfeld - und das dürfte sich noch auf längere Zeit nicht ändern - ist es überhaupt nicht möglich, nur durch sparen vorzusorgen." Gabriele Semmelrock-Werzer, Vorstandsdirektorin der Kärntner Sparkasse, will daher "Mut zu einer Risikobeimischung bei der Vorsorge" machen: "Wer schon früh beginnt, in ein Vorsorgeprodukt einzuzahlen, muss keine Angst haben."

Langfristig vorsorgen

Was bei einer langfristigen Vorsorge wichtig ist:
Diversifikation: Nicht alles auf eine Karte setzen.
Ein ausgewogenes Verhältnis (zwischen Risiko und Ertrag)
Stufenweiser Einstieg (bereits ab einer Einzahlung von 50 Euro)

Kommentare (5)

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Hausberger
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Sauteure Vorsorgeprodukte!

Ob Versicherung oder klassischer Investmentfonds, bei jährlichen Kosten zwischen 1 - 3 % bleibt nicht mehr viel übrig, für den Anleger! Besser ein spesengünstiges Direktdepot und in billige Indexanlagen investieren, dann bleibt der Ertrag überwiegend beim Investoren, und nicht im Bank- oder Versicherungspalast!

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VH7F
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Aktives Management kostet

Da hat man wenigstens die Chance den Index zu schlagen. Und ETF sind auch nicht gratis. Nur Sparbuch alleine reicht nicht für Zuwachs.

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Hausberger
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Bitte um Info:

Welche Fonds sind das konkret, die langfristig den Index schlagen? Ich bin gespannt!

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crawler
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Und wenn es wieder einen Crash gibt?

Sind dann die Einzahler in die Anlage wieder selber Schuld?

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walterkaernten
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PENSIONSLÜCKE PFLEGEKOSTEN

Frage an frau Eva GABRIEL:

Überschrift ist pensionslücke und im text steht pflegekostenlücke.

Was ist richtig?

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